
![]() 21.12.2011 - Krankheitsprävention und -behandlung Hilfe für Mütter mit HIVJeden Tag öffnet sich ein neues Türchen in unserem Adventskalender. Infektionskrankheiten sind die führende Todesursache für in Armut lebende Menschen. Fast alle der 14 bis 17 Millionen Kinder und Erwachsenen, die jährlich daran sterben, leben in Entwicklungsländern.
Der afrikanische Kontinent südlich der Sahara trägt dabei 24% des weltweiten Krankheitsaufkommens, verfügt zugleich aber nur über 3% des weltweiten Gesundheitspersonals und lediglich 1% der weltweit dem Gesundheitswesen zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen. Dort leben lediglich 11% der Weltbevölkerung, doch 60% aller mit HIV/AIDS infizierten Menschen. Ehemalige Rotary-Stipendiatin hilft Müttern mit HIV Aadila Sabat, ehemalige Rotary Foundation Stipendiatin, setzt sich heute aktiv für die Umsetzung der Milleniums-Entwicklungs- ziele der Vereinten Nationen ein, die unter anderem einen kompletten Stop von HIV-Neuinfektionen bis 2015 vorsehen."Die Übertragung von HIV von Müttern auf ihre Kinder ist vermeidbar", so die Südafrikanerin, die zudem erklärt, dass durch die Verabreichung von antiretroviralen Medikamenten die Übertragunsrate auf unter 2 Prozent gesenkt werden kann. Eine Erreichung der Milleniumsziele rettet nicht nur Leben, so Sabat. Es bringt auch wirtschaftliche Vorteile. Die Übertragung von HIV zu stoppen, kostet pro infizierter Schwangerer weniger als 100 US-Dollar. Wenn das Kind jedoch mit HIV geboren wird, belaufen sich die Behandlungskosten später auf 150.000 US-Dollar. Sabat arbeitet in Los Angeles für mothers2mothers (m2m), einer Nicht-Regierungsorganisation, die schwangere Frauen und Mütter zum Thema HIV und Gesundheit von Mutter und Kinder berät und unterstützt. Sie schult Mütter mit HIV, die dann später anderen Müttern in der selben Situation Unterstützung bieten. Seit 2001 wuchs m2m von einer einzelnen Einrichtung in Kapstadt auf mehr als 700 Einrichtungen in neun Ländern in Subsahara-Afrika und Büros in London und Los Angeles. Einer der ersten Spendenbeiträge an die Organisation kam vom Rotary Club Waterfront in Kapstadt. Sabats Kontakte zu m2m und ihre Beziehung zu Rotary reichen bis in ihre Kindheit in Kapstadt zurück. Sie war Präsidentin ihres Interact und Rotaract Clubs und Rotary Jugendaustauschteilnehmerin in Frankreich. Viele Projekte in ihrem Rotary Distrikt trugen zur Unterstützung der beinahe 2 Millionen AIDS-Waisen in Südafrika bei. "Ich bin dankbar, dass ich an vielen dieser Projekte [von einem jungen Alter an] mithelfen konnte. Diese Einsätze trugen mit zu meinem Wunsch bei, mehr für AIDS-Kranke tun zu können." Wussten Sie,
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Aadila Sabat, ehemalige Rotary Foundation Stipendiatin, setzt sich heute aktiv für die Umsetzung der Milleniums-Entwicklungs- ziele der Vereinten Nationen ein, die unter anderem einen kompletten Stop von HIV-Neuinfektionen bis 2015 vorsehen.



