07.05.2014

Rotary in Köln 

Clubs unterstützen italienische Schule nach Erdbeben

Beim Erdbeben 2012 ging nicht nur die Morando Morandi-Schule in Finale Emilia in Trümmer, sondern auch die beruflichen Chancen ihrer Schüler. Die Kölner Rotary Clubs organisierten mit dem örtlichen italienischen Club Hilfe zum Wiederaufbau. Jetzt konnte die Schulleiterin Anna Silvestris 6.000 Euro entgegen nehmen.

Das staatliche Gymnasium Morando Morandi in Finale Emilia wurde von dem schweren Erdbeben im Mai 2012 in Mitleidenschaft gezogen, das die gesamte Region Emilia Romana mit einer Stärke von über 6,1 auf der Richterskala erschütterte. Das Gymnasium beschult über 700 Schülerinnen und Schüler in 32 Klassen. Gebäude und Infrastruktur der Schule wurden so stark zerstört, dass der Unterricht nach dem Beben zunächst in Zelten abgehalten wurde.

Im Oktober 2012 sind die Klassen in eine Containerstadt umgezogen – man improvisiert, wenn auch mittlerweile auf etwas höherem Niveau. Nun hat der Rotary E-Club Köln gemeinsam mit drei weiteren Kölner Rotary Clubs (RC Köln am Rhein, RC Köln-Hahnentor und RC-Ville) beschlossen, die Arbeit der Morando Morandi-Schule in Finale Emilia zu unterstützen. Der italienische Rotary Club Sassuolo übernimmt die Koordination vor Ort und sorgt dafür, dass die Spenden-Gelder von 6.000 Euro zum Erwerb der notwendigen technischen Ausrüstung der Schule zur Verfügung steht.

Die Schulleiterin, Anna Silvestris, wies darauf hin, dass insbesondere die Klasse 2T mit Tablet PCs ausgestattet werden solle, die für das Programmieren kreativer Computer-Programme (Video-Spiele und Apps) notwendig sind. Dies mag wie Luxus klingen, ist aber in dieser wirtschaftlich benachteiligten Region Italiens dringend notwendig, um den Schülerinnen und Schülern die für unsere globalisierte Welt notwendige Bildung zu ermöglichen.

Bereits im Februar reiste ein Mitglied des Rotary E-Club Köln nach Finale Emilia, um die gute Nachricht und das Geld zu überbringen.

Hintergrund: Was ist ein E-Club?
Ein Rotary E-Club ist einem traditionellen Club sehr ähnlich. Er hat eine Satzung, gegeben von Rotary International, die weitgehend der traditionellen Clubsatzung entspricht. Er hat einen Vorstand sowie Ausschüsse und engagiert sich in Serviceprojekten, wie jeder Rotary Club. An die Mitglieder wird der gleiche strenge Anspruch gestellt wie in einem traditionellen Club. Der wichtigste Unterschied: Die Mitglieder eines E-Club nutzen das Internet und moderne Kommunikationssoftware, um sich an festgelegten Zeitpunkten online zu treffen, Vorträge zu hören und zu plaudern. Zusätzlich hat jeder E-Club ein Forum, in dem sich die Mitglieder 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche austauschen können.

Von Barbara Budruch (Rotary E-Club Köln)

Rotary Magazin 5/2016

Rotary Magazin Heft 5/2016

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