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Ein kleiner Mudmen-Krieger, der den Bogen seines Vaters hält.
Mudman (Asaro)-Krieger bei Schießübungen.
Traditioneller Tanz der Mudmen zum Vertreiben von Feinden.
Der Feuermacher; unterschiedlich harte Hölzer werden bis zum Entstehen von Glut gerieben.
Mudmen in „erschreckender“ Maskerade.
Schon die jungen Jungen werden integriert; Mädchen und Frauen dürfen nicht tanzen.
Nach dem Tanz zeigen sich die Teilnehmer und laden zum traditionellen Mumu (Essen) ein.
Ausgerechnet auf einem (heiligen) Opferplatz der Einheimischen wurde das christliche Gipfelkreuz errichtet
Geistertanz der Asaro zum Vertreiben der Feuergeister des Vulkan Matupi – mit stark erotischem Outfit und entsprechender Tanzbewegungen.
Der „Maskenträger" war der Vortänzer im folgte eine größere Tanzgruppe.
Asaro-Kopfschmuck aus Paradiesvogelfedern. Die beiden oberen Schmuckbänder aus Wasserschneckenhäusern sind bares Geld. Seit der Unabhängigkeit von Papua-Neuguinea im Jahre 1975 haben die Einheimischen darauf bestanden, dass dieses Zahlungsmittel weiter Gültigkeit hat und auch von allen Banken eingelöst werden muss.
Klassische Kriegerbemalung und aufgesetzter „böser Blick“ der sonst so freundlichen Asaro.
Ein Treffen mit den Tänzern nach der Vorführung führte zur Kontaktaufnahme mit Händen und Füßen und wenig Englisch.
Besuch in einer Schule, die gibt es; es besteht Schulpflicht, was offensichtlich aber nicht alle Eltern wissen.
Ein anderer Ort, eine andere Ethnie; Zur Feier des Tages gab es einen eineinhalbstündigen Begrüßungstanz. Den Tanz nennt man "Sing Sing", er wurde mit großer Freude vorgeführt.
Und auch hier ist die Jugend integriert.
Frauen dürfen nicht mittanzen, schauen am Rande des Geschehen aber zu.
Die Trommler tanzen wild zu monotonen Rhythmen bis in Trance.
Die hier gezeigten hellen Haare sind Folge einer Protein-Mangel-Ernährung.
Der Geist Dukduk kommt in den frühen Morgenstunden in Neubritannien an, Mitglieder eines mächtigen Geheimbundes empfangen ihn und jetzt beginnt das dreitägige Maskenfest in Rabaul.
Am Vulkan Matupi verkauft diese Frau Eier der Breitfußhühner und kocht sie im Vulkanwasser (unten links zwischen den Steinen liegt das Ei). Es riecht stark nach Schwefel, ein Zeichen, dass der Vulkan im Inneren noch aktiv ist. Das letzte Mal ist der Vulkan 1994 ausgebrochen und verschüttete die Hauptstadt unter vier Meter hoher Asche; sie wurde nicht mehr freigelegt.
Eine Tanztruppe beim Maskenfest in Rabaul.
Dukduk, Feuertanz; nach Erreichen der Trance laufen die maskierten Tänzer barfuß durch die Glut des Feuers.
Eine Tranztruppe aus Rabaul holte Jörg M. Winkhaus ins „Tambu“; eigentlich eine Tabuzone, denn dort werden die Kostüme und die Schminke angeleg, was nicht öffentlich erfolgen soll. "Man bat mich diese Fotos „in die Welt“ zu tragen und viele Touristen nach Papua-Neuguinea zu locken", sagt Jörg M. Winkhaus. "Das Land ist ein Highlight für Fotografen; die Menschen bedankten sich für jedes gemachte Foto bei den Fotografen."