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Herzlich willkommen in "Daehan Minguk" - in Südkorea! Der westliche Name Korea stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert, als Marco Polo die Halbinsel so bezeichnete.
Das Land im Osten zu erkunden und Rotarier aus aller Welt kennenzulernen, das hat sich die deutsche Reisegruppe vorgenommen. Zuerst ging es in Richtung Busan, im Südosten des Landes.
Empfang an einer der größten Sehenswürdigkeiten Seouls: mit der großen Trommel und Fahnenträgern. Der Gyeongbokgung-Palast ist über 600 Jahre alt.
Auf dem Platz vor dem Gyeongbokgung-Palast zeigen Männer, wie es vor Hunderten von Jahren ausgesehen haben muss, wenn Gäste empfangen wurden.
Die Innenansichten der historischen Paläste sind reich an Schnitzereien und farbigen Darstellungen. Einige der kaiserlichen Paläste sind heute Weltkulturerbe.
Auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist: In Südkorea zieht man im Tempel die Schuhe aus. Der Höflichkeit und der Sauberkeit wegen.
Die großen Städte wie Seoul (über 10 Millionen Einwohner) wachsen immer weiter. Die Vororte können oft nicht schnell genug wachsen. So entstehen Gegensätze zwischen dem heutigen Leben und dem historischen Erbe.
Typisch sind die Garküchen auf den Straßen. Fleisch findet sich dabei in allen Varianten in den Auslagen und auf den Tischen.
Auf pflanzliche Zierde wie diese beschnittenen Nadelbäume wird viel Wert gelegt, vor allem in Parks und Gärten rings um die Sehenswürdigkeiten. 
Im äußersten Südosten der südkoreanischen Halbinsel liegt die zweitgrößte Stadt Busan mit mehr als 3,5 Millionen Einwohnern. In Busan befindet sich einer der umschlagstärksten Häfen der Welt.
Tradition wird in Südkorea gepflegt, wie hier mit einem historischen Gebäude. Mehr als 92 Prozent der Bevölkerung lebt allerdings in den großen Städten, wo solche Häuser selten geworden sind.
Ein herzliches Willkommen ist überall gewiss - nicht nur zur Rotary-Convention. Viele Südkoreaner haben in der Schule Englisch gelernt und laden die Gäste zu den Ereignissen herzlich ein.
Ein Erlebnis ist der Besuch auf einem der typischen Märkte - alles, was man zu einem leckeren Essen braucht, wird hier verkauft. Und von Touristen auch gern verkostet: von Seegurke über Reiskuchensuppe bis Ballonblumen-Wurzeln.
Fisch und Meeresfrüchte sind in einem Land, das in drei Himmelsrichtungen von Ozeanen begrenzt wird, allgegenwärtig. Und was man auf dem Markt frisch erwirbt, kommt in leckerster Form auf die Teller.
Mit über 50 Millionen Einwohnern zählt Südkorea zu den am dichtesten besiedelten Staaten der Erde. Etwa die Hälfte der Einwohner lebt im Großraum von Seoul mit über 20 Millionen Menschen.
Fast 70 Prozent Südkoreas sind gebirgig, zwei Drittel des Landes sind immer noch bewaldet. Im Hintergrund ein Gebäude, das zum Gyeongbokgung-Palast gehört.
Auch in Korea ist derzeit Frühling - mit äußerst milden, angenehmen Temperaturen. Die Natur zeigt sich in saftigem Grün. Manchmal bringt der Wind aber auch Sand aus der Wüste Gobi mit, der dann ganz fein die ganze Landschaft bedeckt.
Das Frühjahr macht die Hügel rund um die Sehenswürdigkeiten grün - wie hier an der Hwaseong-Festung in Suwon. Im Sommer wird es dagegen eher feuchtwarm und mit über 30 Grad bei mindestens 80 Prozent Luftfeuchtigkeit nahezu unerträglich.
Ein Treffen mit südkoreanischen Rotariern war natürlich auch eingeplant. Hier das offizielle Foto von der Begegnung, die von viel Heiterkeit geprägt war.
Das südkoreanische Nationalgericht ist Kimchi, ein meist scharf eingelegtes Gemüse. In vielen Restaurants darf man sich weitere Speisen auf einer heißen Platte selbst zubereiten.
Die Tempel stehen an den schönsten Stellen auf den Hügelketten. Häufig hängt in ihnen eine riesige Glocke, die an Feiertagen geläutet wird. Weil es auch im Frühjahr schon sehr sonnig sein kann, nehmen Südkoreaner auf Ausflüge zu den Schreinen immer einen Schirm mit.
Feinste Handarbeit bis in die letzte Zinne - die Sehenswürdigkeiten in Südkorea sind meist sehr gut erhalten.
In Südkorea werden deutsche Rotarier zu Kämpfern, obwohl sie von Deutschland aus auch schon schwer kämpfen - gegen Polio.
So eine Markthalle ist auch in Asien der richtige Platz für Informationsaustausch und Geschäftsanbahnung. Und wenn es dann noch so richtig frisch und lecker schmeckt...
Reis gilt in Südkorea immer noch als wichtiger Bestandteil des Essens, zunehmend aber auch Fisch und Fleisch. Außerdem steht häufig "Doenjangguk" auf dem Tisch, eine Suppe aus Sojabohnen mit Gemüse und Muscheln.
Jeder vierte Südkoreaner ist Buddhist. Außerdem gibt es Christen (etwa ein Drittel) und Angehörige von Schamanenreligionen (etwa 7 Prozent). Die übrigen Einwohner Südkoreas sind religionslos.
Englisch wird in Südkorea als erste Fremdsprache von der Grundschule an unterrichtet. Später kommt eine zweite Fremdsprache dazu. Eine Verständigung mit Hostessen und Betreuern sollte daher kein Problem sein. Ansonsten hilft nur: mit Händen und Füßen reden und rotarisch agieren.