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München

Geheimagent auf Abwegen

München  - Geheimagent auf Abwegen
James Bond persönlich erwartete im Arena-Kino die Benefizgäste

Diesmal war James Bond nicht bei der Schadensabwehr gefordert, sondern für die gute Sache unterwegs. Mithilfe des britischen Geheimagenten gelang dem RC München 100 ein amüsanter und erfolgreicher Benefizabend

30.04.2016

Der neue James Bond „Spectre“ war kürzlich ein wunderbarer Anlass für den RC München 100, um ein Benefizevent mal anders zu gestalten. Der berühmteste Geheimagent der Welt war sowohl im Auftrag Ihrer Majestät als auch im Dienste der Wohltätigkeitsarbeit des RC München 100 unterwegs. Der Club hatte das kleine Arena-Kino in Münchens Stadtmitte exklusiv gemietet. Und alle 64 Plätze waren besetzt mit rotarischen Freunden, ihren Partnern, Kindern und Bekannten.

Ein ganz besonderer Clou: Alle waren im eleganten James-Bond-Style in Abendkleid und Smoking (oder zumindest schwarzem Abendanzug) erschienen. Clubpräsident Andreas Kampe: „Als großer James-Bond-Fan wollte ich den Film ohnehin sehen. Also warum nicht einmal ein etwas anderes Kulturevent nutzen, um Spenden für ein Projekt zu sammeln? Die passende Kleidung hat uns nicht nur Spaß gemacht, sondern auch die Aufmerksamkeit noch stärker auf diesen Abend gelenkt, auf den Film, aber auch auf das Spendenprojekt für die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB).“

Die Stiftung, die um Stammzellspenden zur Therapie von Leukämiepatienten wirbt, ist heute die drittgrößte Stammzellspenderdatei Deutschlands. Die bayerischen Spender helfen weltweit Leben zu retten. Als Vertreterin der AKB erklärte  Manuela Ortmann eindringlich, warum die Stiftung nicht nur Spender, sondern eben auch Geldmittel benötigt: Die Mitarbeiter der AKB unterstützen bei der Planung und Durchführung von Typisierungsaktionen innerhalb Bayerns, pflegen den vorhandenen Spenderpool, suchen nach dem passenden Stammzellspender und sorgen selbst für die notwendige Aufklärung und Untersuchung vor einer Stammzellspende.

Genießen und helfen
Der Abend hat wieder einmal gezeigt, wie man Freude an einer gemeinsamen Veranstaltung mit einer guten Sache verbinden kann. Die Gäste wurden neben der Filmvorführung auch noch mit Roastbeef-Sandwiches und Champagner verwöhnt. Und schon im Foyer des Kinos wurde man durch „Magic Victoria“, eine der bekanntesten Zauberinnen Deutschlands, wortwörtlich „verzaubert“. Wenn alle zusammenarbeiten, dann kann man eben gemeinsam genießen und gemeinsam helfen. 2100 Euro konnten am Ende auf das Konto der AKB überwiesen werden.