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Distrikt

Seelenbilder aus Rheinhessen

Distrikt - Seelenbilder aus Rheinhessen

Rheinhessen feiert 200-jähriges Jubiläum. 1816 wurde das Gebiet dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt zugeschlagen – das Geburtsjahr einer eigenständigen Region

Monika Nellessen01.12.2015

„Feuerabend“ heißt das Titelbild eines außergewöhnlichen Wandkalenders zum Rheinhessen-Jubiläum. Zu sehen ist feuriges Abendlicht über Wingerten und Getreidefeldern bei Essenheim. Auch die übrigen Blätter bieten nicht die übliche Postkartenidylle, sondern Fotos, auf denen der Blick verweilen kann. Der Reinerlös des „Benefizkalenders“ kommt der rheinhessischen „Palliativstiftung Mainz – Leben bis zuletzt“ zugute. Erhältlich ist der Kalender im Internet(siehe unten) sowie in vielen Verkaufsstellen in der Region. „Wir wollten zum Jubiläum etwas Besonderes machen, aus Rheinhessen, über Rheinhessen, für Rheinhessen“, umschreibt Kristina Hollstein vom RC Rhein-Selz die Idee. Der Club dachte sich noch ein zusätzliches Bonbon aus, um den Kalender von anderen abzuheben. Zu den „Bildern, die zum Träumen anregen“ (Hollstein), gibt es die Chance, die Region mit allen Sinnen zu erleben. Jeder Käufer erwirbt die Teilnahmekarte an einem Gewinnspiel, dessen Gewinne man größtenteils nicht kaufen kann: eine Tour im Vierer mit dem mehr­fachen Ruderweltmeister Martin Steffes-Mies, eine Führung im kleinen Kreis durch das Innere der Woehl-Orgel in der Oppenheimer Katharinenkirche oder ein groß angelegter Familien- oder Freunde-Ausflug in die Ingelheimer Kaiserpfalz, schließlich auch ein Rundflug über Rheinhessen.


Blick aus dem Flugzeug
Was es beim Blick aus dem Oldie-Flieger zu genießen gäbe, hat die Fotografin Minya Backenhöhler für den Kalender festgehalten. Die gebürtige Hamburgerin wuchs inmitten der rheinhessischen Wingerte auf und wurde hier heimisch. Ihre Impressionen, die aus der gesamten Region stammen, passen bestens zum guten Zweck des Kalenders. „Wir unterstützen die Mainzer Palliativstiftung, weil sie in einem sehr wichtigen karitativen Bereich tätig ist“, sagt Kristina Hollstein. Seit Dezember 2013 unterstützt die Stiftung die Palliativstation der Mainzer Unimedizin, in der jedes Jahr mehr als 200 schwerstkranke und sterbende Patienten betreut werden. Das Anliegen der Stiftung ist es, die medizinische, psychische und seelsorgerische Betreuung dieser Patienten dauerhaft sicherzustellen. Dazu gehört es, die Ausstattung der Station zu verbessern, dringend benötigte zusätzliche Stellen für Ärzte und Pflegekräfte zu finanzieren und neue Therapieformen zu ermöglichen. 

 

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