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Phishing-Attacke

Vorsicht - auch im Internet!

Phishing-Attacke - Vorsicht - auch im Internet!
© Pixabay.de

Evan Burrell aus Australien - vielen ein Begriff als rühriger Öffentlichkeitsarbeiter in Sachen Rotary - warnt vor Betrugsversuchen über rotarische Social-Media-Accounts. Eine Erfahrung, die er niemandem wünscht.

29.08.2019

Im rotarischen Umfeld des Netzwerkes Facebook gab es kürzlich folgende Meldung: "Important Message - Wichtige Nachricht!" Angesichts vieler Wichtigtuer erschreckt einen so etwas kaum noch, doch diesmal kam die Nachricht von einem Rotarier selbst. Deshalb lohnte ein zweiter Blick.

Evan Burrell berichtete in seinem Post auf Facebook, dass der Rotaract Club Canberra (Australien) kürzlich in einen Social-Media-Phishing-Betrug verwickelt wurde. Soll heißen: Es sind erneut Menschen unterwegs, die sich als Rotarier oder Rotaracter ausgeben, die gar nicht zur rotarischen Familie gehören. Ihr Ziel: Geld und geldwerte Leistungen ergaunern.

Im konkreten Fall hieß das: Über sein Instagram-Konto wurde der Rotaract Club Canberra angesprochen von jemandem, der behauptete, der internationale Direktor von Rotaract zu sein. Diese Person gab an, mit dem Club für ein Projekt zusammenarbeiten zu wollen. Keine schlechte Idee - die Rotaracter wollten das prüfen. Merkwürdig allerdings, dass die Person sofort eine Telefonnummer übermittelte und nur noch über WhatsApp kommunizieren wollte.

Daher machten sich die Rotaracter aus Canberra erst einmal schlau. Und siehe da: Es gab zwar die Stadt und den Distrikt, den die Person angegeben hatte. Den Rotaract Club gab es hingegen nicht. Daraufhin beschlossen die Rotaracter, den Kontakt abzubrechen.

Evan Burrell schreibt dazu: "Es hätte ganz anders ausgehen können. - Dieser Vorfall sollte eine wichtige Erinnerung an alle Rotary und Rotaract Clubs sein. Bitte immer prüfen, wenn jemand Kontakt über Social Media aufnimmt, der behauptet, Mitglied von Rotary oder Rotaract zu sein. Vor allem, wenn er/sie um finanzielle Unterstützung oder Partnerschaft in einem Projekt bittet."

Konkret heißt das: Kontaktiert Sie jemand über soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram, um (gemeinsam) eine Aktion oder ein Projekt zu realisieren, lassen Sie sich möglichst viele persönliche Daten geben. Recherchieren Sie den Club, mögliche Ämter und vor allem, überprüfen Sie, ob es diese Person in dem Club überhaupt gibt. Sollte sich herausstellen, dass es falsche Informationen sind, brechen Sie den Kontakt sofort ab, um Schaden zu vermeiden, empfiehlt Evan Burrell. Und überweisen Sie auf keinen Fall Geld ohne eine Prüfung des Anliegens - so lauter das Projekt auch scheinen mag. Evan Burrell: "Online ist es nämlich sehr einfach, so zu tun, als sei man Rotarier. Seien Sie also wachsam!"

siehe auch hier: www.facebook.com/RotarianEvanBurrell/posts/1262459203938720