Rotaract und Rotary - Immer mehr internationale Clubs

Die Mitglieder des Rotaract-Clubs Frankfurt/Main-International bei der Charterfeier. In der Mitte: Sebastian Hallmann, in der zweiten Reihe re. Bastian Bahnemann (mit Fliege). © privat

06.09.2013

Rotaract und Rotary 

Immer mehr internationale Clubs

Weltoffen, mehrsprachig, eine Heimat in der Ferne – in Deutschland entstehen immer mehr internationale Clubs – bei Rotary ebenso wie bei der rotarischen Jugend Rotaract. So hat der Rotaract-Club Frankfurt/Main-International jetzt seine Gründungsfeier begangen, in Hamburg ist man derweil dabei, einen internationalen Rotary Club zu gründen.

Von Frankfurt ist die wohl internationalste Stadt Deutschlands mit 90 Konsulaten und diplomatischen Vertretungen, 15 internationalen Partnerstädten, einem Flughafen als Drehkreuz Europas sowie unzähligen internationalen Gästen. Auch in der rotarischen Familie spiegelt sich diese Internationalität durch den englischsprachigen RC Frankfurt/Main-International wider. In der rotarischen Jugend Rotaract waren München und Bremen bisher die einzigen Städte in Deutschland, die eine Brücke in die Welt durch einen internationalen Club gebaut haben. Dies ist seit dem vergangenen Wochenende anders.

Unter dem Motto „Come as a guest – leave as a friend“ feierte der im Januar in Frankfurt gegründete und englischsprachige Rotaract Club Frankfurt/Main-International am letzten Augustwochenende seine Gründungscharter. Höhepunkt des Wochenendes war die feierliche Übergabe der offiziellen Charterurkunde durch die beiden Rotary-Patenclubs RC Frankfurt/Main-International und RC Eschborn während des Galaabends im Gesellschaftshaus des Palmengartens.

PLANUNGEN ÜBER ZWEI JAHRE

Die beiden Rotaracter Bastian Bahnemann und Sebastian Hallmann hatten bereits vor zwei Jahren mit den ersten Planungen begonnen. Im August 2012 starteten die wöchentlichen Treffen mit formalem Charakter und im Januar 2013 fand dann das offizielle Gründungsmeeting statt.

„Es war uns ein wichtiges Anliegen, die rotarische Welt auch jungen und engagierten Menschen näher zu bringen, die der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind und sich trotzdem engagieren möchten“, sagt Sebastian Hallmann, Präsident des RAC Frankfurt/Main-International.

Seit dem ersten Meeting wurden bereits zahlreiche Sozialprojekte umgesetzt. Hierzu zähen eine Kauf1Mehr-Aktion bei der über 3.000 EUR an Lebensmitteln gesammelt wurden, die Teilnahme am 24 Stunden-Lauf in Hanau und die Unterstützung der Deutschlandreise 10 internationaler Rotaracter. Zusätzlich wurde und wird gemeinsam mit den beiden Rotary Patenclubs der Kampf gegen Polio und der Verkauf von Rotary Adventsklalendern unterstützt.

Während die Rotaracter in Frankfurt schon weiter sind, ist man woanders dabei, einen weiteren internationalen Rotary Club zu gründen, nämlich den RC Hamburg-International als 18. Rotary Club in der Elbmetropole. Die Patenschaft haben die Mitglieder des RC Hamburg-Hanse übernommen. Gründungsbeauftragte ist Rotarierin Gudrun Müller-Byok. Past-Gov. Henning Kramer (RC Kiel-Düsternbrook) hatte sie noch im Amtsjahr 2012/13 mit der Aufgabe betraut. „Gudrun Müller-Byok hat lange im Ausland gelebt. Zudem hat sie sich bei der Gründung des RC Hamburg-Hanse vor zehn Jahren bewährt”, begründet Kramer seine Entscheidung.

ANGEBOT FÜR MENSCHEN AUS VERSCHIEDENEN NATIONEN

Internationale Rotary-Clubs gibt es bereits in Berlin, Frankfurt am Main, München und Stuttgart. Auch der RC Hamburg-International will eine Heimat für alle Rotarier sein, die Internationalität auch in der täglichen rotarischen Gemeinschaft leben möchten: „Der Club ist ein rotarisches Angebot für Menschen aus verschiedenen Nationen, die – zeitweise oder für immer – in Hamburg leben und am rotarischen Leben teilhaben wollen”, sagt Müller-Byok. „Auch für Hamburger, die sich intensiven Austausch mit anderen Kulturen wünschen, dürfte der Club interessant sein.“ Aus eigener Erfahrung im Ausland weiß sie, wie stark der Wunsch nach einem vertrauten Umfeld, Freundschaften und sozialem Engagement sein kann. Der neue Club soll deshalb eine Art „sicherer Hafen“ für Menschen sein, die in der Heimat die Ferne oder — in der Ferne lebend — etwas Heimat suchen.


Die Mitglieder und Interessenten treffen sich montags um 19:30 Uhr im Stadtteil Altona. Clubsprachen werden Englisch und Deutsch sein. Einige Beitrittsinteressierte haben sich bereits zusammengefunden. Sobald der Club auf 20 bis 25 Mitglieder vertrauen darf, fällt der Startschuss für die rotarische Arbeit.

(Von Sebastian Hallmann und Can Özren)

Erfahren Sie hier mehr über Rotaract.

 

Erschienen in Rotary Magazin

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