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Rotary Ride to Amsterdam

Aktuell - Rotary Ride to AmsterdamFotostrecke: In vier Etappen von Kitzbühel nach Amsterdam
Glücklich angekommen: Die rotarischen Radfahrer in Amsterdam. - BILDERSERIE - mehr Eindrücke von der Tour: einfach AUF DAS BILD KLICKEN! © Günther Aigner

Rotary Ride to Amsterdam zu Gunsten des Lehrlingsprojekts Growin’ des RC Kitzbühel

12.10.2022

Mittlerweile ist die gemeinsame Ausfahrt im September schon zum erwarteten Radfahrsaison-Höhepunkt der Rotary Cycling Fellowship geworden – und so wurde 2022 eine Radfahrt von Kitzbühel nach Amsterdam in vier Etappen organisiert, wie immer perfekt durchgeplant und unterstützt von einem Begleitfahrzeug samt Betreuer. Und wieder wurden mit dieser Tour Gelder für das gemeinsame Lehrlings-Projekt Growin‘ des  RC Kitzbühel und des Distrikts 1920 gesammelt.

Doch zunächst gab es früh am Morgen des 10. September 2022 eine Verabschiedung vom Kitzbüheler Bürgermeister, Dr. Klaus Winkler, danach verließen die zehn radelnden Rotarier und Freunde aus Tirol und Oberösterreich die Gamsstadt – mit einer Polizei-Eskorte auf den ersten Kilometern. Hier ein Bericht von Michael Rosendorfer und Günther Aigner vom RC Kitzbühel.

Die vier Etappen mit Längen zwischen je 220 und 260 km führten uns durch Deutschland und die Niederlande bis nach Amsterdam:
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    Auf den Landstraßen boten sich überrraschende Anblicke. © Michael Rosendorfer
    Der erste Abschnitt über 236 km führte in nördlicher Richtung über die Grenze zum Chiemsee, nach Wasserburg am Inn, vorbei am Flughafen München und Ingolstadt bis nach Eichstätt im Altmühltal. Gleich in den ersten Stunden kam einer der Radfahrer im starken Regen zu Sturz – er blieb aber erfreulicherweise unverletzt und konnte weiterfahren. Jedenfalls war die wohl die größte Herausforderung am ersten Tag das schlechte Wetter – Starkregen, Gewitter und Wind waren stetige Begleiter.
  • An Tag 2 rollte das Peloton weiter Richtung Nordwesten über 255 km durch Odenwald und Spessart mit dem Ziel Rodgau vor den Toren Frankfurts. Wir verließen Eichstätt noch im strömenden Regen, im Laufe des Tages wurde es aber zusehends trockener. Die Routenwahl führte uns teilweise über wunderschöne Mittelgebirgs-Radwege, allerdings kreuzte auch eine Touring-Car-Veranstaltung unseren Weg und sorgte für einen Umweg von 10km – man kann eben nicht alles vorhersehen…
  • Die dritte Teilstrecke führte uns ca. 240 km lang zunächst mitten durch die Mainmetropole und über einen mächtigen Anstieg über den Taunus, dann weiter durch den Westerwald bis nach Köln. Danach konnten wir entlang des Rheins auf perfekten Radwegen nach Neuss/Düsseldorf weiterradeln. Ein ständiges Auf und Ab machte diesen Abschnitt wohl zur größten Kraft-Ausdauer-Challenge der diesjährigen Tour – insgesamt überwanden wir an diesem Tag 2300 Höhenmeter!

 

  • Die Abschluss-Etappe über 220 km erwies sich dann als ein wahrer Genuss – Krefeld, Goch, Nijmegen, per Autofähre über den Niederrhein, und weiter auf hervorragenden Radwegen, die uns zum Teil entlang von Kanälen und durch Wälder führten, nach Amsterdam. Auf den letzten 100 km navigierten uns rotarische Freunden aus Rotterdam (eine deutliche Erleichterung für unseren Touren-Leader Raimund). Wir erreichten zufrieden am Abend unser Ziel.
  • In Amsterdam blieben wir noch ein paar Tage zur Erholung und zum Erkunden dieser historisch bedeutenden Stadt. Außerdem waren wir alle froh, einmal nicht bereits um 7 Uhr auf dem Rad sitzen zu müssen .
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    Regenwetter? Na, und? Geradelt wurde schließlich für einen guten Zweck. © Michael Rosendorfer
    Insgesamt mehr als 950 km über vier Tage, gemeinsam mit Freunden, hervorragend betreut, alle unverletzt und gesund am Ziel angekommen. Und das für einen guten Zweck – was will man mehr! Unser Dank gilt allen Teilnehmenden und Unterstützern, und selbstverständlich den Organisatoren der Ausfahrt – Raimund Stanger (RC Kitzbühel) und Meinhard Huber (RC Enns) von der Rotary Cycling Fellowship Austria.
    Mehr Eindrücke unter: www.rotary.de/fotostrecke/430

Und ja – Pläne für die nächste Tour in 2023 gibt es bereits. Denn nach der Ausfahrt ist ja bekanntlich vor der Ausfahrt!

Michael Rosendorfer & Günther Aigner
RC Kitzbühel