Erfahrungsbericht - Crowdfunding für soziale Projekte

Links Hans-Jürgen Block (Präsident RC Heide) mit Karsten Wessels (Vorsitzender AWO Heide) stehen vor dem nagelneuen Vito. © RC Heide

01.12.2016

Erfahrungsbericht 

Crowdfunding für soziale Projekte

Der RC Heide hat mit einem Projekt die örtliche AWO unterstützt – und gleichzeitig bei der Finanzierung Neuland betreten.

Anfang des Jahres war die Idee entstanden: einen Kleinbus für die Heider Tafel per Crowdfunding zu finanzieren. Die Raiffeisenbank hatte gerade ihre neue Internetplattform für Crowdfunding-Projekte vorgestellt und der Rotary Club wollte diese neue Form nutzen, um seine Idee umzusetzen.

Crowdfunding bedeutet Schwarmfinanzierung. Also: Viele Unterstützer geben kleine oder größere Geldbeträge für ein Projekt – üblicherweise über besondere Internetportale. Ziel waren in diesem Fall 6000 Euro. Die wollte der Rotary Club verdoppeln, auch die Raiffeisenbank Heide wollte 20 Prozent obendrauf schlagen.

100 Spender aus der Region machten mit und stifteten insgesamt rund 8100 Euro, so dass aus dem Crowdfunding-Projekt sogar 15.600 Euro an die AWO übergeben werden konnten, freuen sich RC-Präsident Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, der Vorstand der Raiffeisenbank Heide, Bent Nicolaisen, sowie der AWO-Vorsitzende Karsten Wessels. Damit konnte mit einem AWO-Anteil ein Neuwagen angeschafft werden.

„Zur Finanzierung sozialer Projekte sind Internet-Plattformen und Online-Banking ein geeigneter, neuer und moderner Weg. Es erfordert aber auch ein kräftiges Engagement seitens der Spenden sammelnden Organisation“, resümiert Wessels von der AWO. Dafür sei auf jeden Fall ein solides, regionales Netzwerk nötig, um Menschen und Unternehmen auf breiter Basis überzeugend und phantasievoll anzusprechen. Präsident Block dankte insbesondere den Spenderinnen und Spendern. „Dass wir mit dieser noch recht neuen Art des Spendensammelns unsere Erwartungen weit übertroffen haben, ist ein großartiges Signal unserer Region: Die Dithmarscher sind hilfsbereit und lassen sich auf Neues ein.“

Im Rückblick ist der Rotary Club jedoch sicher: Ohne die starken Partner wäre es sehr viel schwieriger geworden. Voraussetzung für den Erfolg sei ein „überzeugendes, einfach zu erklärendes Projekt“. Und: Der Club und die Partner müssen 100-prozentig hinter dem Projekt stehen und ihre Mitglieder und Freunde mobilisieren.“ Das sei hier hervorragend gelungen, so Block.

Das neue Fahrzeug wurde übrigens vor wenigen Tagen an die Heider Tafel übergeben. Inzwischen gibt es weitere Dithmarscher Sozialprojekte, für die per Crowdfunding gespendet werden kann – siehe hier: www.für-unsere-region.de/sh/rb-heide. Auch diese Projekte werden von der Raiffeisenbank um 20 Prozent aufgestockt.

Frank Zabel,
RC Heide

Erschienen in Rotary Magazin

Rotary Magazin 7/2017

Rotary Magazin Heft 7/2017

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