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Wein-Fellowship

Hoffnungsstrahl für Bewohner philippinischer Armutsviertel

Wein-Fellowship - Hoffnungsstrahl für Bewohner philippinischer Armutsviertel
© In Vino Caritas

Die rotarischen Wein-Fellows wollen nicht nur genießen, sondern auch Gutes tun – zum Beispiel mit einem Global Grant in Manila.

06.12.2018

In Vino Caritas – Wein für einen guten Zweck: Unter diesem Motto wirkt die Fellowship der Weintrinker derzeit in Manila (Philippinen). Sie bieten jungen Frauen eine Ausbildung und bessere Zukunftschancen. 132 junge Frauen aus den Slums von Manila-Tondo sind derzeit Teilnehmerinnen im Programm.

Während der Ausbildung lernen die jungen Frauen vieles über Gesundheitserziehung und -vorsorge, gesunde Ernährung und Hygienestandards. Diese bekommen mit der Ausbildung die Chance, ihre Familie aus dem Elend zu führen.

Bereits jetzt ist eine vierte Gruppe junger Frauen in der Ausbildung. Zuletzt wurde eine Inspektorin entsandt, die in Manila  den Einsatz der Mittel prüfen sollte. Denn das Geld für das Projekt stammt aus Spenden und einem Global Grant. Die Inspektorin, Sandra McKernsey aus Neuseeland, besichtigte die Schule und nahm einen Tag am Unterricht teil. Außerdem besuchte sie Absolventinnen, die zum großen Teil inzwischen als Krankenpflegehelferinnen sowie in der Tages- oder Altenpflege arbeiten.

Die Stiftung konnte auch zusammen mit dem RC Oberhausen und anderen Rotary Clubs ein bis dato sehr erfolgreiches Global Grant in Manila (Tondo) starten. Denn in Tondo ist die größte Müllhalde Manilas angesiedelt – es stinkt und qualmt, überall sind schwelende Feuernester. Allein der Aufenthalt dort ist gesundheitsschädlich, doch die Kinder dieses Stadtteils wühlen im Müll nach Ess- und Verwertbarem. Die Stiftung In Vino Caritas will diesen Kindern eine menschenwürdige Zukunft ermöglichen, für Schulbildung und Ausbildung sorgen, damit sie aus dem Elend herauskommen.

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Birgit und Heinz-Gerd Dreehsen bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und der Bundesverdienstmedaille © privat

Dass diese Zustände nicht gleichgültig lassen, wird am Beispiel von Heinz-Gerd Dreehsen (RC Oberhausen) und seiner Frau Birgit (Zonta Club Oberhausen Rheinland) deutlich. Durch ihr Engagement und stetiges Aufmerksam-Machen wurden in den letzten Jahren rund 923.000 Euro für Projekte auf den „Smokey Mountains“, der ewig brennenden Müllhalde in Manila-Tondo, gesammelt. Und damit ist einiges verändert worden: Mittlerweile gibt es zwei Kindergärten, mehr Lehrpersonal an den Schulen, Schulgeld und Stipendien übernommen, Lernmaterial besorgt. Erwachsene konnten eine Berufsausbildung oder Schulabschlüsse nachholen. Das Ehepaar Dreehsen engagiert sich seit Jahren in diesem Umfeld – und wurde nun mit dem Bundesverdienstkreuz und der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

Mehr Informationen: www.in-vino-caritas.org