Neue Kooperation - Input für deutsch-französische Studiengänge

Das Auditorium Maximum (Audimax) während einer Einführungsveranstaltung für neue Studierende. © Wikimedia Commons/Sane

09.07.2014

Neue Kooperation 

Input für deutsch-französische Studiengänge

Eine neue Kooperation zwischen einer deutsch-französischen Hochschule und dem deutsch-französischen Länderausschuss von Rotary soll den Austausch zwischen jungen Menschen fördern und bereichern.

Jugendarbeit und internationale Zusammenarbeit gehören zu den Kernaufgaben, die sich Rotary International gestellt hat. An diesen beiden Zielen ist die am 18. Juni 2014 abgeschlossene Vereinbarung zwischen dem Deutsch-Französischen Länderausschuss, den Deutsch-Französischen Gesellschaften und der Deutsch-Französischen Hochschule, ausgerichtet.

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat die Aufgabe deutsch-französischen Studiengänge anzuregen, zu begleiten und zu evaluieren. Vor 15 Jahren in Saarbrücken gegründet, betreut die DHF heute 150 binationale Studiengänge, die von 60 deutschen und 60 französischen Universitäten und Hochschulen in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik, Geistes-wissenschaften, Medizin und Rechtwissenschaften durchgeführt werden. (Einzelheiten unter info@dfh-ufa.org )

Derzeit sind über 6.000 Studenten in einem solchen Studiengang eingeschrieben, der mit einem in Deutschland wie in Frankreich berufsqualifizierendem Abschluss endet ( BA, MA ). Tatkräftig unterstützt von Gereon Fritz ( RC Brilon-Marsberg ), Ehrenmitglied des LADF und zugleich Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaften wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen LADF und DFH erarbeitet, die am 18. Juni 2014 in der Staatskanzlei in Saarbrücken feierlich unterzeichnet wurde.

Die Ministerpräsidentin des Saarlandes Frau Kramp-Karrenbauer, die zugleich Bevollmächtigte Deutschlands für die kulturellen Beziehungen nach Frankreich ist, hob in ihrer Ansprache die Bedeutung Rotarys als Teil einer grenzüberschreitenden Zivilgesellschaft hervor und unterstrich die Rolle des Saarlandes als Brücke zwischen Deutschland und Frankreich.

n dieser Kooperationsvereinbarung ist unter anderem vorgesehen, dass die französischen Studenten in Deutschland von den örtlichen Rotary Clubs zu ausgewählten Veranstaltungen eingeladen werden, dass sie die Möglichkeit zu Betriebsbesichtigungen und zu Kontakten zu staatlichen und kommunalen Organisationen erhalten oder rotarischen Familien kennenlernen. Auch an einen Anschluss an die örtlichen Rotaractclubs ist gedacht. Gleichzeitig sollen auf diesem Weg Rotariern diese interessanten binationalen Studiengänge sowie die Sicht der französischen Studenten auf Deutschland bekannt gemacht werden.

Seit 1. Juli 2014 ist Patricia Oster-Stierle (RC Saarbrücken) Präsidentin der DFH, sodass auch von seiten der DFH die nachhaltige Unterstützung der Kooperation sichergestellt ist. Das Ziel ist es, den französischen Studenten und umgekehrt auch den deutschen Studenten in Frankreich, ein Fenster in die Gesellschaft zu öffnen, das breiter ist als dasjenige, das sie ihnen ihre Kommilitonen an den Hochschulen des jeweiligen Gastlandes bieten können.

Hans-Joachim Kay (RC Stuttgart) Vorsitzender des LADF

Rotary Magazin 9/2016

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