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Elbe-Charity-Boat-Tour

152 Rotarier mit Booten und Rad unterwegs

Elbe-Charity-Boat-Tour - 152 Rotarier mit Booten und Rad unterwegs
© Daniel Jircic (alle Fotos)

Mit 152 Teilnehmern war die Etappe von Tangermünde nach Arneberg jene mit den meisten Teilnehmern im Rahmen der Elbe-Charity-Boat-Tour im Vorfeld der World Convention.

22.05.2019

Vom 1. bis 5. Juni findet in Hamburg die Rotary World Convention, das Zusammentreffen von Rotariern aus der ganzen Welt, statt. In Vorbereitung dieser Veranstaltung wurde von Governor Udo Noack die Idee der Elbe-Charity-Boat-Tour geboren. Entlang des Flusses sollten von Tschechien bis Hamburg rotarische Veranstaltungen stattfinden. An insgesamt zehn Stützpunkten sind dabei Etappen flussabwärts mit einer Staffelübergabe an den beteiligten Nachbarclub vorgesehen – verbunden mit einem gemeinsamen Event, Mittagessen oder Grillen.

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Boote hatten nicht nur die Segel gesetzt, sondern fingen den Wind auch mit der Rotary-Fahne ein.

Die gesamte Charity Tour wird voraussichtlich rund 18.000 Euro an Spendenerlösen einspielen, die der internationalen Jugendbegegnungsstätte in Kreisau (Polen) zufließen. 

Der Rotary Club Stendal hatte am 18. Mai einen dieser Stützpunkte im mittelalterlichen Tangermünde, wenige Kilometer von Stendal entfernt, organisiert.  Viele Freundinnen und Freunde reisten dazu bereits am Vortag an.  In der Zecherei Sankt Nikolai gab es am Vorabend ein zünftiges Piraten-Dinner. Bei Tafelschmaus und Kuhschwanzbier kamen sich die Rotarier aus Berlin, Niedersachsen, Hamburg und Sachsen-Anhalt näher. Daniel Jircik, Präsident des RC Stendal, sprach angesichts des rustikalen Ambientes und der gemütlichen Enge des mittelalterlichen Raumes von einem Get-together im besten Wortsinn.

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Die Rotarier aus Tangermünde verabschiedeten ihre Bootsfahrer in großer Zahl.

Am nächsten Morgen versammelten sich 152 Rotarier aus 22 Clubs am Fuß der Tangermünder Burg. Damit nahmen an der Veranstaltung des Stendaler Clubs die meisten Teilnehmer der Elbe-Tour teil. Der Tag begann mit einer Stadtführung durch Tangermünde. Die Hanse- und Kaiserstadt war wenige Tage zuvor in einem Internetforum zur schönsten Kleinstadt Deutschlands gewählt worden. Die Rotarier konnten sich bei der Besichtigung der imposanten Stadtmauer, der Burg und der pittoresken Innenstadt davon überzeugen.

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Kanus, Paddel- und Ruderboote standen zur Begleitung des Elbe-Charity-Teams bereit.

Beim anschließenden Frühstück direkt am Zusammenfluss von Elbe und Tanger hatten die rotarischen Freunde Gelegenheit, sich kennenzulernen. Anschließend wurde durch rotarische Freunde aus Magdeburg, Organisatoren des vorherigen Abschnitts, das Logbuch der Tour an den Stützpunktverantwortlichen Kay Timm übergeben. Drachen-, Segel- und Ruderboote, ein Fahrgastschiff und Fahrräder standen bereit für die kommende Etappe.

Um 12.45 Uhr wurde mit einem Jagdhorn das Startsignal zur Tour geblasen. Der Großteil der Teilnehmer nahm das Elbe-Fahrgastschiff  "Elbkaiser" in Beschlag. Ziel der sonnigen Flussfahrt war das 18 Kilometer nördlich gelegene Arneburg, wo auf die Elbfahrer bereits ein gedeckter und befeuerter Grillplatz mit vielen Leckereien wartete.  Bürgermeister Lothar Riedinger begrüßte die Teilnehmer, die den Tag in der einmaligen Flusslandschaft beim rustikalen Barbecue direkt an der Elbe ausklingen ließen. Die Besucher hatten von der oberhalb des Hafens stehenden Aussichtsplattform aus einen weiten Blick über die Elbe und die Elbaue.

"Nicht nur viele Teilnehmer, die die tolle Stimmung und Organisation lobten, sondern auch wir Stendaler empfanden den Tag an der Elbe als Highlight des rotarischen Jahres", sagte Clubpäsident Daniel Jircik.

Nach der Ankunft in Arneburg trafen sich die Teilnehmer zum Barbecue
Nach der Ankunft in Arneburg trafen sich die Teilnehmer zum Barbecue.

"Dass dieser schöne Tag mit rotarischen Freunden verbunden war mit der Einwerbung von Spendengeldern für die  Jugendbegegnungsstätte in Kreisau, macht ihn zu einem tollen Beispiel für die Arbeit von Rotary."

Daniel Jircik