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Wedel

Aus ungenutzter Wand wird ein Bücherschrank

Wedel - Aus ungenutzter Wand wird ein Bücherschrank
Mit dem offenen Bücherschrank wollen die Wedeler Rotarier eine Kommunikationsplattform für lesefreudige Menschen schaffen. © RC Wedel

Der RC Wedel steht für Nachhaltigkeit und Bildung. Daher hat der Club die Einrichtung eines offenen Bücherschranks inititiiert. In der Bahnhofstraße können die Bürger künftig ausgemusterte Bücher in das Regal stellen.

10.06.2019

Zudem können sie sich auch zu neuer Lektüre inspirieren lassen. Bücher bringen oder mitnehmen ist somit ganz unkompliziert. Der Bücherschrank fördert auf einfache Weise den Tausch von Büchern und wird so zum Begegnungsort und zur kleinen Bildungsstätte. Außerdem ist der Tausch von Büchern ein kleiner Schritt in Richtung Schonung wertvoller Ressourcen.

Im Förderverein für die Stadtbücherei Wedel e.V. haben die Rotarier einen Träger gefunden, der den Bücherschrank künftig ehrenamtlich betreut. Damit für diese Tätigkeit möglichst wenig Arbeit anfällt, gilt es bei der Nutzung des Bücherschrankes einige Regeln zu befolgen:

  • Wer Bücher einstellt, sollte die Lektüre selbst gut finden und sicher seien, dass sie ein breites Publikum anspricht, auch Kinder und Jugendliche. Nicht geeignet sind Fachliteratur, Schulbücher, Zeitschriften und Werbematerial.
  • Die Bücher sollen in gutem und sauberem Zustand sein.
  • Nur einzelne Bücher sind erwünscht, denn der Bücherschrank ist weder ein Antiquariat noch eine Entsorgungsstelle.
  • Wenn das Regal im Bücherschrank voll ist, sollten die Spender die mitgebrachten Bücher wieder mit nach Hause nehmen oder in der Stadtbücherei Wedel abgeben.
  • Verboten sind Bücher mit pornografischem, rassistischem oder gewaltverherrlichendem Inhalt.

Der Bücherschrank ist eine literarische Kommunikationsplattform und für jedermann zugänglich, unabhängig davon, ob er in Wedel wohnt. Die Firma Preuss unterstützt diese Aktion mit der Bereitstellung des Schranks. "Der offene Bücherschrank soll dazu anregen, kleine Schritte zu unternehmen hin zu einem bewussteren Konsum und als Beitrag zu Shareconomy", erklärt Past Präsident Andreas Meissner, der die Idee hatte.

Andrea Köhn