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Donauwörth

Freundschaft über Grenzen

Donauwörth - Freundschaft über Grenzen
Es wird getanzt: Die rotarischen Freunde wussten, wie man Stimmung macht. © Paul Olbrich

Den 50. Jahrestag des Rotary Clubs Donauwörth feierten rotarische Freunde aus vielen Ländern der Welt.

01.11.2017

Der Mann mit dem exotischen Namen Kadapatti Basavaprabhu betritt zum ersten Mal deutschen Boden. Zusammen mit vier weiteren Rotariern aus der indischen Metropole Bijapur hat er einen besonderen Grund, ausgerechnet Nordschwaben zu besuchen: Der Rotary Club Donauwörth beging sein 50-jähriges Gründungsjubiläum.

Gratulation auch per Video
Groß ist die Zahl der Gratulanten, die sich aus diesem Anlass auf der mittelalterlichen Harburg eingefunden haben. Neben der Delegation vom RC Bijapur North erschienen viele Gäste von den Partnerclubs aus Chaumont (Frankreich) und Abbiategrasso (Italien), die mit ihren deutschen Freunden aus Donauwörth und den Nachbarclubs sowie Vertretern von Rotaract und Inner Wheel ein stimmungsvolles und interessantes Wochenende erlebten. Die französischen und italienischen Präsidenten brachten dabei freudig zum Ausdruck, dass sich diese Freundschaft gerade auch auf gemeinsame grenzüberschreitende soziale Projekte wie die Leseförderung bildungsschwacher Kinder erstreckt.
Per Videobotschaft war der indische Past-Gov. Pranesh Jahagirdar zugeschaltet, der  das über 20-jährige Engagement des Donauwörther Clubs in Indien würdigte und seinen Stolz über die hervorragende Kooperation mit den indischen Rotary Clubs Hassan und Bijapur North ausdrückte. Zwei Schulgebäude für über 1500 Kinder und mehrere Wohnheime wären ein überwältigendes Zeichen dafür, dass hier Eindrucksvolles geleistet wurde und wird – für lernwillige Kinder, die aber am „falschen“ Ort von den „falschen“ Eltern geboren wurden.

Gegen Misstrauen und Abschottung
Diesen lobenden Worten schloss sich Governor Jürgen Horvath an. „Ihr Rotary Club hat in diesen 50 Jahren Beeindruckendes geschaffen. Der RC Donauwörth zeigte über viele Jahre großes Engagement in der Arbeit mit und für junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Ländern.“ Der diesjährige Präsident Alexander Baur äußerte seine Freude, als Rotarier einer weltweiten Gemeinschaft von 1,2 Millionen gleichgesinnten Menschen anzugehören, deren gemeinsames Ideal im selbstlosen Dienen bestünde. Gerade in unserer heutigen Zeit, wo zwischen Staaten und Menschen mehr denn je Misstrauen und gegenseitige Abschottung stattfinden, kann und muss Rotary die Völkerverständigung fördern; dazu tragen die internationalen Clubfreundschaften in
besonderer Weise bei.