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Editorial

Das erfüllte Leben

Editorial - Das erfüllte Leben
René Nehring, Chefredakteur © Jessine Hein/Illustratoren

René Nehring über die Frage nach dem Glück

René Nehring01.01.2018

Warum Glück? Die Frage, welche Bausteine zu einem sinnvollen Dasein gehören, bewegt die Menschen seit jeher. Gelehrte Geister äußerten sich dazu ebenso wie der weltweite Volksmund. Einig sind sich alle Meinungen darin, dass das Glück nicht allein am Geld oder an sonstigen materiellen Dingen hängt.

Interessant ist, dass das Wort Glück einer der komplexesten Begriffe unserer Muttersprache ist. Es steht gleichermaßen für ein zufälliges positives Ereignis, für einen Moment der Freude und ein dauerhaftes Gefühl der Zufriedenheit. Was im Deutschen mit einem Wort ausgedrückt werden kann, wird beispielsweise im Englischen mit den drei Wörtern luck, pleasure und happiness bezeichnet und im Französischen mit fortune, plaisir und bonheur.
Doch was bedeutet nun Glück? Kann man es überhaupt definieren? Oder sogar messen? Antworten auf diese und
weitere Fragen geben die Beiträge führender Glücksforscher im aktuellen Magazin.

Und in Zeiten, in denen politische Verantwortungsträger in Koalitionsgesprächen mühsam verhandeln, was gut für die Bürger in unserem Lande ist, hilft vielleicht auch ein Blick in die nördliche Nachbarschaft, wo die Menschen seit Jahren erwiesenermaßen glücklicher leben.

Der rotarische Jugenddienst ist eines der markanten Aushängeschilder unserer Organisation. Seit Jahrzehnten ist Rotary die größte nichtkommerzielle Austauschorganisation der Welt. Einer der wichtigen Global Player hierbei ist der Rotary Jugenddienst Deutschland e.V. (RJD). Jedes Jahr ziehen allein mit dem RJD über 2000 Jugendliche in die Welt – und genauso viele kommen aus allen Teilen der Erde zu uns. Die Beiträge im aktuellen Heft stellen die Erfahrungen einer argentinischen Austauschschülerin in Deutschland vor und berichten über weitere aktuelle Entwicklungen.

Der Kampf gegen Polio geht in die Schlussrunde. Die letzten Länder, in denen die Kinderlähmung endemisch ist, sind Afghanistan, Pakistan und Nigeria. Letztere gehen nun in ihren Bemühungen, die Krankheit zu besiegen, neue Wege. So verbessert die Vergabe von Mobiltelefonen an das Gesundheitspersonal die Möglichkeiten zur Aufklärung der Bevölkerung und zur Verbesserung der Kommunikation mit den betroffenen, oft abgelegenen Regionen. Mehr über den Einsatz von SMS und WhatsApp gegen Polio lesen Sie im aktuellen Heft.

Es grüßt Sie herzlichst Ihr

René Nehring
Chefredakteur