Neues von der IT - Neues von der Schnittstelle

Die Ziellinie: 100 Prozent
Noch sind es im Schnitt 90 Prozent aller Clubs in Deutschland, aber es kommen immer neue Clubs dazu. Zu 100 Prozent dabei sind bereits D1870 und D1950, bei D1830 und D1842 feht nur noch je ein Club.
--> grau: Clubs pro Distrikt, --> orange: davon Clubs teilnehmend
© Rotary Verlag

01.04.2017

Neues von der IT 

Neues von der Schnittstelle

Seit einem Jahr erleichtert SEMDA Clubsekretären die Arbeit, da sie RO.CAS-Daten ­automatisch in die „MeinRotary“-Datenbank von RI einpflegt.

SEMDA ist eine Schnittstelle zwischen der Clubverwaltungssoftware RO.CAS und den Datenbanken von Rotary International. Betrieben wird sie vom schwedischen Unternehmen SEMDA AB, das die Schnittstelle eigens durch RI hat zertifizieren lassen. Auch das Datenschutzgremium von Rotary in Deutschland hat SEMDA geprüft und die Verwendung und Übertragung der Daten als sicher eingestuft.

Die Software wird international verwendet und kann mit beliebigen Clubverwaltungssoftware-Produkten verbunden werden. Neben Deutschland nutzen auch Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Island, die Schweiz, Österreich sowie teil­weise Italien, Frankreich, die Niederlande, Luxemburg, Belgien und Bangladesh die digitale Dienstleistung.

Jede Nacht wird abgeglichen
In „Mein Rotary“ auf rotary.org wird die Schnittstelle einzeln für jeden Club von einem berechtigten Clubmitglied wie dem Clubsekretär aktiviert. Fortan werden die für Rotary International notwendigen Daten über die Schnittstelle validiert und verschlüsselt übertragen. Bei diesen Daten handelt es sich um die Pflichtdaten der Clubs, deren Mitglieder und Clubämter. Bei fehlerhaften Daten werden die Clubs entsprechend informiert und erhalten Unterstützung bei der Datenerfassung vom deutschen SEMDA-Team, bestehend aus Michael Rex (DICO 1800), Bernhard Kulisch (DICO 1830) und Timo Hammerbacher (Leiter IT & Operatives Projektmanagement des Rotary Verlages). Federführend in diesem Team ist Michael Rex, der den Großteil des Supports für die 15 deutschen Distrikte leistet.

„Sobald SEMDA aktiviert wurde, werden die Daten jede Nacht abgeglichen. Das füh­rende System ist dabei RO.CAS. Auftretende Fehler aus den Bestandsdaten können fast ausnahmslos umgehend beseitigt werden. Sobald der Datenbestand einmal optimiert ist, kehrt Ruhe ein und SEMDA arbeitet unsichtbar im Hintergrund“, berichtet Michael Rex. Die Nutzung erleichtert die Arbeit der Clubsekretäre ungemein. Die bisherigen Doppelerfassungen von Club- und Mitgliedsdaten sowie der rotarischen Ämter in RO.CAS und „Mein Rotary“ ist nicht mehr nötig.

Fehleingaben von identischen Daten werden ausgeschlossen und die gesamte Datenqualität wird deutlich erhöht. Die RI-Nummern für jeden Rotarier werden von Rotary International auto­matisch über die SEMDA- Schnittstelle ins RO.CAS übertragen. Die Nutzung ist freiwillig, allerdings haben sich innerhalb der letzten zwölf Monate 922 von 1045 Clubs vom hohen Nutzwert der digitalen Dienstleistung überzeugen lassen, das sind fast 90 Prozent der deutschen Clubs. Die Nutzung von SEMDA ist im Rotary-Wiki unter wiki.rotary.de dokumentiert. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an semda@rotary.de.

Timo Hammerbacher ist Leiter IT & Operatives Projektmanagement der Rotary Verlags GmbH.

Erschienen in Rotary Magazin 4/2017

Rotary Magazin 4/2017

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