Erfahrungsbericht - Als Stipendiat in Deutschland

Drei polnische Studenten haben als Stipendiaten des deutsch-polnischen Länderausschusses in Meisterklassen am Krummhörner Orgelfrühling 2014 teilgenommen. © privat

17.07.2014

Erfahrungsbericht

Als Stipendiat in Deutschland

Maciej Lamm, Szymon Olszewski und Mark Przywarty sind Musikstudenten von den Musikhochschulen in Bromberg (Bydgoszcz) und Warschau (Warszawa). Sie haben als Stipendiaten des deutsch-polnischen Länderausschusses in Meisterklassen am Krummhörner Orgelfrühling 2014 teilgenommen. Hier kommt ihr persönlicher Bericht, der aus der polnischen Sprache ins Deutsche übersetzt worden ist.

In der Zeit vom 26. Mai bis zum 1. Juni nahm ich gemeinsam mit zwei anderen Kollegen aus Polen am Festival „Orgelfrühling 2014“ teil.

 

Maciej, Szymon und ich fuhren von Bromberg (Bydgoszcz) direkt nach Bremen, von wo uns Frau Karin Bockelmann abgeholt hat. Sie betreute uns vom ersten Tag an und hat immer dafür gesorgt, dass es uns an nichts fehlte. Sie nahm uns mit dem Auto nach Jennelt, wo wir in “Opas Haus“ untergebracht wurden. Das ganze Haus hatten wir ausschließlich für uns zur Verfügung. Auch Fahrräder standen für uns dort bereit, die wir zu jeder Zeit nach Belieben benutzen konnten.

 

Gleich vom ersten Tag an war sehr viel los. Wir besuchten Rysum, wo sich eine sehr alte Orgel, ein hervorragendes Instrument befindet.

 

Am Dienstag, den 27. Mai, begann unser Tag in der Kirche von Jennelt, wo Serge Schoonbroodt Kindern über die Orgel erzählte und das Instrument spielte. Seine große Erfahrung in der Arbeit mit so jungen Zuhörern war dabei deutlich sichtbar. Am gleichen Tag waren wir bei der Probe und dem Konzert von Bas de Vroome zugegen. Sein Spiel machte auf uns einen sehr großen Eindruck und das Instrument in Groothusen hatte einen wunderbaren Ton.

 

Am nächsten Tag nahmen wir dort am kurzen „Masterclass“ mit Herrn Bas teil. Anschließend hörten wir mit großem Vergnügen ein Konzert in Rysum. Auf der Orgel spielte Torsten Laux. Sein Spiel wurde von der natürlichen Trompete und dem Gesang begleitet.

 

Am folgenden Tag, dem 29. Mai, sollten wir mit dem Schiff nach Holland fahren. Da unser Schiff aber nicht kam, entstand eine neue Idee: Mit einer Gruppe unserer Freunde aus dem Rotary Club begaben wir uns nach Cirkwehrum. Dort gaben wir ein kurzes Konzert und erzählten über unser Studium.

 

Am Abend spielte Matteo Imbruno ein Konzert. Von der Energie des Musikers und seinem Sinn für Humor waren wir durchaus begeistert.

 

Am nächsten Morgen nahmen wir an einem kurzen Masterclass mit Matteo teil. Am Abend fand ein Konzert unter dem Thema „Swinging Baroque“ statt. Es war etwas völlig Neues, ein anderer, interessanter Blick auf die Musik des Barocks.  

 

Am Samstag gaben wir zwei Konzerte in Westerhusen und Cirkwehrum. Für uns war es ein großes Erlebnis und das Publikum war hervorragend. Gleich nach M. Anslagt spielte Lorenzo Ghielmi. Am späten Abend, um 22.00 Uhr, hörten wir in Jennelt noch das Konzert eines Ensembles für alte Kammermusik. Die Musiker spielten wunderbar, wir alle waren von ihnen begeistert.

 

Am Sonntag nahmen wir an einem Gottesdienst in Rysum teil, anschließend hörten wir noch ein Konzert der „Krummhörner-Spielleute“.  Es war etwas Unheimliches! Am gleichen Tag fand das letzte Konzert der „Capella de la Torre” statt. Nach dem Konzert hatten wir noch eine sehr angenehme Gelegenheit, Clavicembalos und Virginale zu besichtigen und darauf zu spielen, was für mich persönlich ein unvergessliches Ereignis war.

 

Am Montag machten wir uns mit dem Reisebus auf den Heimweg. Der ganze Aufenthalt war für uns ein einziges Abenteuer und die Begegnung mit schönen Instrumenten und großen Künstlern von nicht zu überschätzendem Wert. All denen, die uns den so erlebnisreichen Aufenthalt vorbereitet sowie denen, die uns ununterbrochen begleitet haben, gilt unser herzlichster Dank. (Marek Przywarty)

 

 

Rotary Magazin 12/2016

Rotary Magazin Heft 12/2016

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