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Erfolgsgeschichte einer Schülermesse

Abi – was dann?!

Erfolgsgeschichte einer Schülermesse - Abi – was dann?!
Mehr als 65.000 Schüler besuchten in diesem Jahr die Abiturientenmesse, die einst von Rotary ins Leben gerufen wurde

08.11.2012

Im Januar 2003 starteten die Rotary Clubs des Saarlandes in Saarbrücken mit der ersten "Abi – was dann?!"-Messe. Insgesamt nahmen damals 60 Aussteller und 4500 Besucher teil. Bei der sechsten Auflage der Messe im Herbst 2012 waren es bereits 111 Aussteller und über 12.000 Besucher. Seit der ersten Veranstaltung informierten sich über 65.000 Schüler der Sekundarstufe II über ihre Möglichkeiten nach dem Abitur.

Bei unserer Werbung bei Unternehmen treffen wir zunehmend auf Entscheider, die selbst früher Messebesucher waren. Sie haben "Abi – was dann?!" selbst erlebt und nehmen – wenn möglich – heute gerne mit ihrem Unternehmen an der Ausstellung teil.

Die Basis für den Erfolg der Veranstaltung bildet das ehrenamtliche Engagement der rotarischen Freunde. "Abi – was dann?!" ist nur möglich, weil eine engagierte Arbeitsgruppe mit viel Herzblut und finanzieller Unterstützung der Clubs und Sponsoren das anspruchsvolle Projekt umsetzt.

Engagiert sind Rotarier aus insgesamt 16 deutsch-französischen Clubs sowie den rheinlandpfälzischen Clubs Kusel, Idar-Oberstein und Saarburg.

Im Laufe der Jahre hat sich die Messe für angehende Abiturienten zu einem festen Informations- und Beratungsangebot für Schüler aus der Großregion entwickelt. Damit die Lehrer ihre Schüler zielgerichtet auf die Veranstaltung vorbereiten können, bietet ihnen Rotary ein spezielles Programmpaket dafür an.

So viel Initiative muss belohnt werden. Und so honorierte Rotary International im vergangenen Jahr das Engagement der Clubs mit der Verleihung des „Rotary Vocational Service Model Projects Reminder“-Preises. Immerhin fußt die Idee auf einem der Grundpfeiler des rotarischen Clublebens: dem Berufsdienst.



Warum hat die Messe mittlerweile eine so gute Resonanz?

In der Kongresshalle Saarbrücken stellen ausnahmslos alle Hochschulen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz ihre Studienmöglichkeiten vor. Darüber hinaus sind Hochschulen aus Luxemburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg vertreten.

Jugendliche, die sich für eine Lehrstelle oder ein duales Studium interessieren, können sich bei namhaften regionalen bzw. überregionalen Unternehmen informieren. 2012 wurde das Messeangebot außerdem um den individuellen Service „Lehrstellenbörse 2013“ und ein „Job speed dating“ für Ausbildungsplatzsuchende, erweitert.

Kompakte Informationen in dieser Fülle, orientiert an den Bedarfen der Zielgruppe, machen die Attraktivität der Messe aus. Mit unserer Internetseite und der Präsenz in den größten sozialen Netzwerken, sind wir auch im Bereich der neuen Medien gut aufgestellt.

Das Motto der Messe 2012 „Fachkräfte rechtzeitig sichern“ zeigt den zukünftigen Weg der Messe. Die demographische Entwicklung macht es erforderlich sich verstärkt um die Jugendlichen zu kümmern. Es ist für uns Rotarier eine schöne und befriedigende Aufgabe, den jungen Menschen ihre persönlichen Möglichkeiten und ihre berufliche Perspektiven in der Region anschaulich aufzuzeigen. Die positiven Rückmeldungen von allen Seiten ermutigen und motivieren uns, "Abi – was dann?!" weiterzuentwickeln, um auch zukünftig den Schülern in der Großregion ein Premiumprodukt anbieten zu können.

Ralf Zapp

Jürgen Dillmann