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Vor Ort

Helfer helfen Helfern

Vor Ort - Helfer helfen Helfern
Projektbeauftragte von „Freunde schaffen Freude“ Martina Müller, Past-Präs. Christoph Käppeler, Inge Grein-Feil, Oberbürgermeister Bernhard llg, Präs. Markus Maier und Past-Präs. Bernie Festzer (v.?l.?n.?r.)

14.08.2012

"Herz und Zeitverschenker“ heißt eine Initiative, welche der Rotary Clubs Heidenheim-Giengen durch sein drittes Benefizkonzert unterstützt hat. Mehr als 16.000 Euro konnten so an den Verein übergeben werden.

Nach "Hilfe für Haiti“ zugunsten von ShelterBox im Konzerthaus Heidenheim war  in diesem Jahr der Festsaal der Waldorfschule Heidenheim bereits Wochen vor dem Konzert für die Initiative des Vereins "Freunde schaffen Freude" ausverkauft. Die Veranstaltung und die Kooperation des Rotary Clubs Heidenheim-Giengen mit dem Neuen Kammerchor des Schiller-Gymnasiums Heidenheim und seinem Leiter Thomas Kammel erwies sich somit ein weiteres Mal als herausragendes Erfolgsmodell -  künstlerisch, wie materiell.

 

Die langjährige Vereinsvorsitzende von „Freunde schaffen Freude“ Inge Grein-Feil freute sich über die unerwartet hohe Spende, denn eigentlich hatte der Verein mit "nur" 5.000 Euro gerechnet. „Unser Netzwerk ist damit auf mindesten ein weiteres Jahr gesichert“. Denn was einfach klingt, ist in Wahrheit ein so zentrales wie eben auch aufwendiges Anliegen der Bürgerinitiative, die seit dem Jahr 1984 im wahrsten Sinne des Worts Hilfe zur Selbsthilfe leistet. In Heidenheim und weit über die Grenzen der Stadt hinaus engagieren sich die „Freunde“ für ein menschenwürdiges Miteinander an Orten und in Lebenssituationen, wo dieses eben nicht selbstverständlich ist. Zum Beispiel im Falle von Alter oder Krankheit: die Beweglichkeit wird eingeschränkt, Freunde und Bekannte fehlen, selbst einfache Tätigkeiten des täglichen Lebens werden zur Überforderung. In Fällen drohender Vereinsamung springen die „Herz- und Zeitverschenker“ ein, bringen Hilfsbedürftige und Menschen, die sich engagieren und helfen wollen, zusammen. Projektbeauftragte Martina Müller bestätigt den Erfolg: „Zahlreiche Ehrenamtliche engagieren sich in unserem Netzwerk! Und nicht selten werden Hilfsbedürftige, die Anschluss gefunden haben, sogar selbst wieder zu Helfern.“

Der Beitrag ist im Rotary Magazin 7/2012 erschienen.