Gewinnaktion -  „Kriminell gute

"Junges Mammut" heißt ein Förder-Wettbewerb in Sangerhausen © Maik Schumann (RC Sangerhausen)

15.12.2016

Gewinnaktion

„Kriminell gute" Aktionen

Die Adventszeit beflügelt die Rotarier: Überall in Deutschland und Österreich unterstützen Rotary Clubs Bedürftige, veranstalten Konzerte oder verkaufen auf Weihnachtsmärkten Leckereien. Wer sich dafür interessiert, könnte mit einem Krimi belohnt werden.

Hamminkeln in Nordrhein-Westfalen ist ein Ort mit knapp 28.000 Einwohnern. Der Rotary Club Lippe-Issel (D1870) unterstützt deshalb ein Grafitti-Projekt an der örtlichen Gesamtschule. Denn die Integration von Flüchtlingen ist auch hier ein großes Thema. Ein Profi zeigte den Schülern – hiesigen wie neu hinzugekommenen, wie es geht. Die Schüler gestalteten dann gemeinsam eine Wand in ihrer Schulmensa. Das Projekt der kreativen Schüler stand unter dem Motto: Lasst uns zusammenrücken. – Fast ein Weihnachtswunsch. Mehr dazu in der Westdeutschen Allgemeine.

In Sachsen-Anhalt gehen Rotarier dagegen auf die Suche nach Talenten und engagierten jungen Machern. „Junges Mammut“ heißt der Wettbewerb des RC Sangerhausen (D1800), mit dem jedes Jahr Aktionen junger Leute ausgezeichnet werden. Die drei Stufen des Nachwuchspreises sind mit 250, 500 und 750 Euro dotiert und sollen weitere Aktionen finanzieren. In diesem Jahr soll neben den Preisträgern auch die neu gegründete Feuerwehr Unterstützung erhalten, damit der Start wirklich gelingt. Mehr dazu lesen Sie auch in der Mitteldeutschen Zeitung.
 

Großzügige Spenden, reiche „Deckel-Ernte“

Im bayrischen Marktheidenfeld (D1950) haben die Rotarier in diesen Tagen ordentlich Weihnachtsgeld verteilt: Insgesamt 26.200 Euro an Spendengeldern verteilte der RC Lohr-Marktheidenfeld an soziale Einrichtungen. Damit sollen zum Beispiel die örtlichen Tafeln unterstützt werden, außerdem die Aktion “Das goldene Herz“, die in der Umgebung aktiv ist, eine Aidsstation in Afrika und die Kinderhilfe Afghanistan. Mehr dazu lesen Sie in der Main-Post.

Schüler sammelten mit dem RC St. Ingbert Deckel gegen Polio - insgesamt über 600 Kilogramm

In St. Ingbert setzte man in den vergangenen Tagen und Wochen eine bewährte Tradition fort: Deckelsammeln für Polio. Rund 300.000 Plastikdeckel sammelten die Rotarier mit der Hilfe von Schülern der umliegenden Schulen ein – insgesamt 600,9 Kilogramm. Der RC St. Ingbert (D1860) kann damit für mehr als 600 Polio-Impfungen sorgen. Rund 1000 Euro spendeten die Rotarier für die fleißigsten Sammler vom örtlichen Berufsbildungszentrum – auch als Anreiz für weitere, spätere Sammelaktionen. Mehr dazu in der Saarbrücker Zeitung

Auch der RC Gelsenkirchen (D1870) unterstützt in der Weihnachtszeit Kinder und Jugendliche. Ganze 14.000 Euro konnten die jungen Kicker von den Amigonianern sammeln. Der Betrag wurde beim 6. Daganfutu (DAs Ganz ANdere FUßballTUrnier) erspielt und soll die Zusammenarbeit zweier Sportvereine fördern. Dank der Stiftung „Schalke hilft!“  des FC Schalke 04 kam bei der Aktion mehr Geld zusammen als gedacht. In dem Projekt geht es nicht nur um Sport, sondern ebenso um das Erlernen von Fairness, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Mehr dazu finden Sie auch im Lokalkompass Gelsenkirchen.

Der Nikolaus bringt höchstpersönlich Spenden

Mit dem Nikolaus und ein paar Engelchen verbündet sich dagegen die Rotarier Nürnberg. Neun Rotary Clubs aus der Region Nürnberg wollten dem Wichernhaus, einer regionalen Behinderten-Einrichtung, 30 iPads samt Lern-Apps finanzieren. Sie sollen den Jugendlichen mit Handycap ermöglichen, besser am Unterricht teilzunehmen. Der Scheck in Höhe von 22.500 Euro konnte in der Adventszeit übergeben werden. Zudem sorgten die Nürnberger Rotaracter für eine zünftige Nikolausfeier. Mehr dazu auf n-land.de.

Auch der RC Aschaffenburg-Schönbusch (1950) übergab dieser Tage 15.000 Euro an ein soziales Projekt. Mit dem Geld soll die ambulante Krebsberatung der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.  unterstützt werden. Hilfe und Beratung für Betroffene soll hier ganz unbürokratisch und nah am Wohnort möglich werden. Mehr dazu lesen Sie auf PRIMAVERA24 und bei der Bayerischen Krebsgesellschaft.

 

Die hier dargestellten Aktionen kosten viel Zeit und Arbeit. Es sind nur einige, wenige Beispiele, was Rotarier in Deutschland und Österreich in der Weihnachtzeit auf die Beine stellen.

Jeder, der sich mit solchen Themen und Projekten befasst, sollte auch eine Chance auf ein paar unterhaltsame, spannende, erholsame Stunden bekommen– zum Beispiel mit einem Buch. Wir verlosen deshalb hier Kriminalgeschichten aus der SZ Edition „Krimi Noir“ – und zwar je drei Exemplare von Charles Ray Willeford: Ketzerei in Orange, Chester Himes: Harlem dreht durch und James M. Cain: Abserviert. Lesen Sie unten mehr zu den drei Krimis.

Mailen Sie an: redaktion@rotary.de , Stichwort: Krimi, und gewinnen Sie eines der Bücher. Die Glücksfee findet die auch „kriminell gut“ und wird deshalb bereits am 27. 12. 2016 mit Rieseneifer die Gewinner auslosen. Bis dahin muss Ihre Mail in der Redaktion des Rotary Magazins angekommen sein.

 

Charles Ray Willeford: Ketzerei in Orange

Einbruch, Diebstahl, Brandstiftung: Dem selbstgefälligen Kunstkritiker James Figueras ist schier jedes Mittel recht, um seinen Namen als Koryphäe des Kunstbetriebes verewigen zu können. Als ihm der wohlhabende amerikanische Kunstsammler Cassidy ein Interview mit dem verschollenen, weltberühmten französischen Künstler Jacques Debierue in Aussicht stellt, der plötzlich wieder aufgetaucht sein soll, will er mit einem Handstreich zu unsterblichem Ruhm gelangen. Doch als Gegenleistung soll er ein Gemälde stehlen ...

Charles Ray Willeford wurde 1919 in Little Rock, Arkansas, geboren. Schon als Kind musste er sich den »Road Kids« anschließen, die im Südwesten der USA von einem Obdachlosencamp zum anderen trampten. 1935 schummelte er bei der Altersangabe und heuerte bei der US-Army an, wo er es bis zum mehrfach ausgezeichneten Panzerkommandanten brachte. Später begann er zu schreiben. Der Durchbruch gelang ihm in den späten Achtzigern mit der Tetralogie um Hoke Moseley. Charles Willeford starb 1988.

 

Chester Himes: Harlem dreht durch

Ein Mann ohne Kopf fährt Motorrad, zwei Polizisten begegnen einer fliegenden Untertasse, und ein Toter erwacht wieder zum Leben … Ein bisschen viel auf einmal, sogar für Harlem, das allerhand gewohnt ist. Die beiden schwarzen Detektive, haben alle Hände voll zu tun, um wiederherzustellen, was in Harlem für Ruhe und Ordnung gilt. Lernen Sie die Polizisten Grave Digger und Coffin Ed kennen!

Chester Himes, geboren 1909 in Missouri, hat die Kriminalliteratur radikalisiert und literarisch endgültig emanzipiert. In seiner Jugend verbrachte er einige Jahre im Gefängnis, dort entstanden seine ersten Veröffentlichungen. 1953 ging er nach Frankreich, wo er sich literarisch etablierte. Chester Himes starb 1984 in seiner zweiten Wahlheimat Spanien.

 

James M. Cain: Abserviert

Nach einem Autounfall, bei dem ihr Mann ums Leben kommt, sieht sich die schöne Joan gezwungen, ihren Lebensunterhalt als Kellnerin in einer Cocktailbar zu verdienen. In der Bar lernt sie zwei Männer kennen: Einen attraktiven, jungen Herumtreiber und einen wohlhabenden, aber gesundheitlich angeschlagenen älteren Mann, der sie für ihre Aufmerksamkeit mit ungewöhnlichen Angeboten belohnt. Es beginnt eine gefährliche Dreiecksbeziehung.

James M. Cain wurde 1892 im Bundesstaat Maryland (USA) geboren und starb dort 1977. Er gilt als Schöpfer des Krimi Noir und hat die amerikanische Literatur nachhaltig geprägt.

 

 

Rotary Magazin 2/2017

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