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Nach Polio-Impfgipfel

Zusammenarbeit wird enger

Nach Polio-Impfgipfel - Zusammenarbeit wird enger
Das größte Projekt, das Rotary in seiner 108-jährigen Geschichte je angepackt hat – der Kampf gegen die Kinderlähmung –, heißt PolioPlus und steht kurz vor dem Ziel: Seit 1988 gelang es mit Hilfe mächtiger Partner wie der Weltgesundheitsorganisation, den größten Teil der Welt durch massive Impfkampagnen von Polio zu befreien. Allerdings: Das letzte Stück der Wegstrecke bereitet noch enorme Schwierigkeiten. Foto: RI

17.06.2013

Es gibt eine zunehmende internationale Bereitschaft, die Kampagne „EndPolioNow“ bis 2018 erfolgreich abzuschließen. Das ist eines der Ergebnisse des „Global Vaccine Summit“ in Abu Dhabi. Auf dem Impfgipel trafen sich wichtige globale Führungskräfte, die überein kamen, dass die Chance, die Kinderlähmung zu besiegen, nie  so groß war wie heute. Entsprechend konstruktiv gehen sie nun die Zusammenarbeit an.

"Schutzimpfungen zählen zu den kosteneffektivsten Möglichkeiten zur Prävention von  Krankheiten und zur Rettung junger Menschen“, erklärte UN-Generalsekretär Ban Kimoon. „Die bislang im Kampf gegen Polio erzielten globalen Erfolge zeigen, wie weit wir kommen können. Unsere größten Fortschritte haben wir dank der Mithilfe eines internationalen Partnerbündnisses erzielen können. Heute bietet sich uns die Chance, Polio für immer auszurotten.“

Die Chancen sind klar. Wie aber steht es um  die Risiken? Das größte Risiko, die Kinderlähmung endgültig zu besiegen, ist ohne Zweifel eine unzureichende Finanzierung. Die Global Polio Eradication Initiative (GPEI), bestehend aus WHO, UNICEF, Rotary International, US-Gesundheitsbehörde sowie der Bill & Melinda Gates Foundation, hat gemeinsam eine Strategie entwickelt, um die Finanzierung sicher zu stellen.

Jetzt geht es zunächst darum, bis Ende 2014  die Ansteckungskette des wilden Poliovirus auch in den verbliebenen drei Ländern dauerhaft zu unterbrechen. Dass die GPEI auch Rotary International weltweit in diese Überlegungen einbezieht, ist richtig. Schließlich waren es die Rotarier, die das Rad zum Rollen brachten.

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