Anzeige
https://rotary.de/clubs/distriktberichte/eine-stadt-blueht-auf-a-8915.html
Projekt

Eine Stadt blüht auf

Projekt - Eine Stadt blüht auf
Eine wahre Pracht: Krokusse in der Seyenanlage in St. Ingbert. Von der Spendenaktion „St. Ingbert blüht“ profitieren auch viele soziale Projekte in der Stadt © Gerd Robeller

Rund 25.000 Blumenzwiebeln hat der RC St. Ingbert im letzten Herbst gepflanzt. Jetzt bescherte die Aktion der saarländischen Stadt einen farbenprächtigen Frühling.

Monika Nellessen01.06.2016

Zahlreiche Nachbarn und Schüler aus St. Ingbert sowie Freunde des englischen Partnerclubs Stroud halfen im vergangenen September bei der groß angelegten Pflanzaktion in der Seyenanlage mit. Vorausgegangen war eine intensive Spendensammlung. Mehr als 500 Bürger wurden überzeugt, ihr Portemonnaie für einen blühenden Frühling, aber auch für ersprießliche soziale Projekte in der Kommune zu öffnen.

Auch die Stadt und viele ortsansässige Firmen unterstützten das „blühende“ Projekt, sodass viel mehr Geld zusammenkam als für die Blumenzwiebeln ausgegeben wurde. Insgesamt konnte ein Überschuss von mehr als 14.000 Euro erwirtschaftet werden. Mit diesem Geld bedachte der Rotary Club St.Ingbert ganz unterschiedliche Projekte. Darunter waren die Stiftung Bürgerengagement Saar mit dem Projekt Lernpaten, die offene Jugendwerkstatt Alte Schmelz, die Tafel, das Netzwerk für Flüchtlinge, die Kinowerkstatt und die Aktion DAFÜR (Deutsch als Fremdsprache für Integration, ein e-Learning-Portal mit kostenlosen Lernmodulen und Apps).  Alle Aktiven und Initiatoren nahmen voller Freude die Spendenschecks entgegen.

Postkartenidyll
Die Einwohner von St. Ingbert konnten sich in den vergangenen Wochen an einer Grünanlage erfreuen, deren Anblick ein frühlingshaftes Postkartenidyll bot. Und das wird nicht zum letzten Mal so sein. Denn die von Präsident Christian Ege initiierte Aktion „St.Ingbert blüht“ ist langfristig angelegt. Für die Blumenlandschaft in einem professionell abgestimmten Farbkonzept, bestehend aus Krokussen, Narzissen, Tulpen und Scilla, wurden nur Sorten ausgewählt, die sich in den nächsten Jahren noch kräftig vermehren werden, da sie in der Wiese verwildern.