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Hamburg

"Ich bin bei Rotary, weil..."

Hamburg -
"Ich wünsche mir immer neuen Nachwuchs in den Clubs, kreative Menschen, die das rotarische Rad am Laufen halten": Henner Schwerk, Jugenddienst-Beauftragter des D1890 © D1890/Schwerk

In einer neuen Serie stellen wir in loser Folge Rotarierinnen und Rotarier aus dem Distrikt 1890 und ihre Motivation für ein Engagement bei Rotary vor. Heute: Henrich "Henner" Schwerk vom RC Plön. Im Distriktbeirat ist er für den Jugenddienst zuständig.

09.06.2021

Wann bist Du wie zu Rotary gekommen?

Das war 1999, mit 36 Jahren. Der RC Plön bat mich in meiner Eigenschaft als Kantor, auf der "Baustelle" einen Vortrag über die seinerzeit für die Generalüberholung zerlegte große Orgel zu halten. In der Folge unterstützte der Club diese Maßnahme und lud mich zur Mitgliedschaft ein.

Was hat Dich bewogen, Dich für eine Mitgliedschaft zu entscheiden?

Die freundliche Anfrage des Clubs über meinen "Paten", der meine Frau und mich zuhause besuchte. In Verbindung mit dem Vorwissen über Rotary (mein Vater war — wenn auch ganz woanders — lange Jahre Rotarier) sagte ich gern zu.

Was macht Rotary für Dich zu dem, was es ist?

Für mich bedeutet Rotary gelebte Freundschaft, wohlwollende Menschen um mich herum, die etwas bewirken können, es wollen und es auch tun.

Ein kleiner Elevator-Pitch: Du hast nur zwei Minuten Zeit, einem Fremden zu erzählen, was das Besondere an Rotary ist. Welche fünf Attribute würdest Du wählen?

  • Bei Rotary trifft man interessante Menschen und erlebt spannende Themen, durch rotierende Ämter bleibt es abwechslungsreich und immer wieder neu inspirierend.
  • Rotary tut Gutes - Charity/Diakonie - im Großen wie im Kleinen.
  • Im Rotary Club wird Freundschaft aktiv gelebt.
  • In all seinem Tun ist Rotary "so schön" regional, gleichzeitig auch beeindruckend global tätig und in beidem sehr wirksam.
  • Rotary ist völkerverständigend - auch durch seine Stipendien in den Jugendaustauschprogrammen.

Worin ist Rotary richtig gut?

Schnell und wirksam anzupacken.

Worin hat Rotary noch Nachholbedarf?

Rotary sollte meines Erachtens nach und nach sein immer noch sehr US-amerikanisch geprägtes Gesicht zu einem globaleren entwickeln.

Was würdest Du Dir auf globaler, auf Distrikt- und auf Clubebene für die Organisation wünschen? (Es können unterschiedliche Wünsche sein!)

Ich wünsche mir, dass Rotary International mit etwas weniger Bürokratie auskommt. Ich wünsche mir, dass wir bei Rotary das "m/w/d" auf allen Ebenen ganz selbstverständlich leben. Ich wünsche mir immer neuen Nachwuchs in den Clubs, kreative Menschen, die das rotarische Rad am Laufen halten.

Wenn Rotary ein Tier wäre, was wäre es dann für Dich?

Ein Elefant: groß, stark, klug und mutig, aber auch sanft und freundlich.

Das Interview führte Susanne Meise (RC Eckernförde-Dänischer Wohld und Öffentlichkeitsbeauftragte des D1890).