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DISTRIKT

Musick rückt an die Seite des Weltpräsidenten

DISTRIKT - Musick rückt an die Seite des Weltpräsidenten
So fühlt sich Ekkehard Musick (Bildmitte) am wohlsten: im Kreise von Austauschschülern bei der World Convention 2014 in Sydney.

Der langjährige Vorsitzende des Jugenddienstausschusses im Distrikt, Ekkehard Musick (RC Gifhorn-Wolfsburg), wurde in das Youth Committee von Rotary International berufen. Im Interview spricht er über das neue Amt und das Ende einer Ära.

Ralf Leineweber22.02.2016

Bitte beschreiben Sie Ihre neue Aufgabe und sagen Sie uns, wie Sie dazu gekommen sind und was Sie dafür qualifiziert.

Das RI Youth Committee - bestehend aus sechs Rotariern aus aller Welt - bereitet die Jugenddienst-Jahreskonferenzen inhaltlich vor. Es ist auch Beratungsgremium für den Weltpräsidenten und sein Team. Die Arbeitssitzungen finden via Telefonkonferenz statt, zusätzlich wird intensiv per Mail gearbeitet. Meine Berufung in das Committee  geht darauf zurück, dass durch den Tod eines jungen mexikanischen Chair eine personelle Verstärkung notwendig wurde. 

Sie galten über viele Jahre als das Gesicht des Jugenddienstes im Distrikt. Lässt sich das neue Amt noch mit ihrer bisherigen Tätigkeit im Distrikt vereinbaren?

Grundsätzlich ja, aber auch im Jugenddienst muss sich das rotarische Rad weiterdrehen. Vor 13 Jahren habe ich im Distrikt angefangen und nun steht mit Stefan Karnop vom RC Burg-Genthin ein engagierter, ideenreicher Nachfolger mit ausreichender Erfahrung bereit - Zeit im Juni das Ruder zu übergeben. Dem Jugenddienst bleibe ich über meine Beratertätigkeit bei Rotary Jugenddienst Deutschland intensiv verbunden.

Wenn Sie auf Ihre Tätigkeit im Jugenddienstausschuss zurückblicken: Woran erinnern Sie sich besonders gern?

Das ist ein bunter Strauß von Eindrücken: die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Jugenddienstlern der Clubs, mit meinem engsten Team, das wachsende Vertrauen meiner Freunde von Rotex 1800 und last but not least die jungen Leuten aus dem In- und Ausland, die uns anvertraut wurden. Höhepunkte waren sicherlich meine beiden Begleitungen der Eurotour.

Gibt es auch Erfahrungen, von denen Sie sagen, die hätte ich mir lieber erspart?

Ja, jeder einzelne "Early Return" hat wehgetan und mindestens eine schlaflose Nacht bedeutet... aber manchmal war es einfach unvermeidbar.

Mit welchem Gefühl geben Sie Ihre bisherigen Aufgaben ab?

Ich habe immer viel mehr zurück bekommen, als ich geben konnte. Ich bin dankbar für diese Erfahrungen und glücklich, weil ich die Arbeit in guten Händen weiß.