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Nordafrika

Erste Schritte zum Länderausschuss

03.06.2011

Einen ersten Kontakt mit dem Distrikt 9010 gab es bei der Distriktkonferenz in Algier im Juni 2010. Ein zweiter Besuch folgte im November in Tunis gemeinsam mit dem künftigen Beauftragten des deutschen Governorrats für den Internationalen Dienst, Günther König, um mit Rotariern vor Ort die Möglichkeit eines gemeinsamen Länderausschusses zu sondieren. Der Distrikt umfasst Algerien, Tunesien, Marokko und Mauretanien mit insgesamt etwa 80 Millionen Einwohnern: ein Distrikt und vier Länder mit 1400 Rotariern in 75 Clubs und 600 Rotaractern. Für seine Clubbesuche verbringt der Governor einen großen Teil seines Amtsjahres auf Reisen.

Geprägt war der Besuch in Tunis von „orientalisch-rotarischer“ Gastfreundschaft. Auf dem Programm standen ein Besuch beim RC Nabeul-Neapolis und bei einem Seminar zur Rotary Foun­dation und zu „Leadership“ in Hammamet. Zudem gab es Gespräche mit Vertretern des Goethe-Instituts und der deutschen Außenhandelskammer. Viele Projektideen wurden angesprochen, etwa in der medizinischen Versorgung die Teilnahme deutscher Ärzte und Medizinstudenten an einer „caravane médicale“, die Arztbesuche in entlegenen Regionen des Atlasgebirges ermöglicht. Der Austausch von Jugendlichen und ‚Young Professionals’, zum Beispiel von Rotaractern, stößt auf großes Interesse, weil in den Ländern der Region zwar in Bildung investiert wurde und viele einen Schulabschluss haben, es aber wenig Arbeit gibt. Der Länderausschuss sucht noch Mitstreiter.