Die regionale Mitfahrbörse »moveplus«  bringt Jung und Alt zusammen - Fahr mit mir!

„Moveplus“ verbindet den Service einer herkömmlichen Mitfahrzentrale mit dem Netzwerkgedanken einer aktiven Nachbarschaftshilfe. © Edith Lauenstein

16.08.2013

Die regionale Mitfahrbörse »moveplus« bringt Jung und Alt zusammen 

Fahr mit mir!

Caroline Mascher

Manchmal liegt das Glück viel näher, als wir ahnen. Im Falle von Ingrid Kock wohnte es nur zwei Straßen weit entfernt. „Monatelang habe ich überlegt, wie ich meinem Vater nach Abgabe seines Führerscheins helfen könnte, wenigstens ab und zu in seinen geliebten Schrebergarten zu kommen“, erinnert sich die Münchnerin. Bus und Bahn waren weit weg, Taxifahrten zu teuer, und sie selbst war im Job viel zu eingespannt: „Bis sich herausstellte, dass eine junge Frau in unserem Viertel regelmäßig in die gleiche Ecke fährt und gerne jemanden mitnimmt.“

Ein Zufall, von dem Ingrid Kock wohl nie erfahren hätte, wenn eine Freundin sie nicht auf die neue Mitfahrbörse „moveplus“ aufmerksam gemacht hätte. Anders als herkömmliche Mitfahrzentralen basiert „moveplus“ nämlich auf dem Gedanken der Nachbarschaftshilfe und konzentriert sich auf die kurzen Strecken vor Ort. Diese Initiative ist im Mai zunächst in den zwei Pilotregionen Großraum München und Köln/Bonn an den Start gegangen, im Laufe des Jahres sollen weitere folgen.

Ein Recht auf Mobilität

Über das Onlineportal „generationplus.de“ können alle Interessierten lokal und regional nach Fahrern oder Mitfahrern suchen und persönliche Verabredungen treffen. Außerdem finden sich im Portal weitere Informationen über bereits existierende Fahrinitiativen. Die Registrierung bei „moveplus“ ist kostenlos, aber die Beteiligung am Benzingeld natürlich erlaubt, falls sie erwünscht ist.

„‚Moveplus’ verbindet den Service einer herkömmlichen Mitfahrzentrale mit dem Netzwerkgedanken einer aktiven Nachbarschaftshilfe. Denn in der Region sind es gerade die kleinen, alltäglichen Wege, an denen Menschen ohne Auto oder bei schlechtem Wetter scheitern. Ältere werden auf diese Weise wieder mobil, und Jüngere freuen sich über eine Beteiligung an den Benzinkosten – vor allem, wenn das Mitnehmen so unkompliziert funktioniert wie bei uns“, erklärt „moveplus“-Chef Robert Sauter. „Wir unterstützen die private Hilfe von Mensch zu Mensch, schließen die Lücken in der Mobilitätskette vor Ort und bringen Jung und Alt zusammen.“

Getragen wird die neue regionale Mitfahrbörse vom Generationen-Netzwerk für Deutschland e.V. und seinem Internetportal „GENERATIONplus“. Diese vom ADAC initiierte Interessensplattform richtet sich vor allem an ältere Menschen. Sie folgt der Überzeugung, dass jeder ein Leben lang das Recht auf uneingeschränkte Mobilität hat. 

Erschienen in Rotary Magazin 8/2013

Rotary Magazin 9/2016

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