RI-Präsident 2017/18 - Ian Riseley stellte Schwerpunkte für sein Amtsjahr vor

Ian Riseley, Präsident elect 2017/18, stellt sein Motto vor. © Rotary International

17.01.2017

RI-Präsident 2017/18 

Ian Riseley stellte Schwerpunkte für sein Amtsjahr vor

Ian H.S. Riseley, Wirtschaftsprüfer aus Australien, gab den neu ins Amt kommenden Governors bei der International Assembly sein Präsidentenmotto bekannt: Rotary macht den Unterschied.

Am Montag, den 16. Januar 2017, war es soweit: Ian H.S. Riseley, Präsident elect 2017/18 von Rotary International, stellte den Governors von Rotary bei der International Assembly in San Diego sein Präsidentenmotto vor. Dabei plädierte Riseley, Mitglied des Rotary Clubs Sandringham (Victoria/Australien), dafür, dass der Umweltschutz sowie Maßnahmen gegen den globalen Klimawandel wesentliche Ziele für Rotary sein sollten.

Das Jahresmotto von Ian Riseley heißt Rotary macht den Unterschied (engl. Rotary: Making a Difference).

Hier kommen Sie zum Download des Jahresmottos 2017/18 mit Logomaterialien.

Hier finden Sie die Broschüre zum Motto von Ian Riseley.

Umweltzerstörung und globaler Klimawechsel seien eine ernste Bedrohung für jedermann, sagte Riseley. “Diese Entwicklungen haben eine noch verheerendere Wirkung für die Menschen, die am schutzlosesten sind. Den Menschen, für die Rotary die größte Verantwortung trägt. Und doch stehen Umweltfragen selten auf der Tagesordnung von Rotary", führte er weiter aus.

Die Zeiten, in denen nachhaltiger Umweltschutz einfach abgetan werden könne, seien lange vorbei. Es sei jedermanns Sache - und müsse daher verstärkt Rotarys Anliegen sein, sagte er.

Ein BAUM FÜR JEDES MITGLIED

Die Umweltzerstörung ist laut dem "UN High-level Panel on Threats, Challenges and Change", einem Beratungsgremium der UNO, eine der größten globalen Bedrohungen. Der Präsident elect forderte daher jeden Rotary Club auf, zwischen dem 1. Juli 2017 (dem Beginn seines Amtsjahres) und dem Tag der Erde am 22. April 2018 für jedes Clubmitglied einen Baum zu pflanzen. Riseleys Gedanke dabei ist, dass Kohlendioxid und andere Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre sammeln, wesentlich für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Bäume absorbieren diese Gase und verlangsamen so die Erderwärmung. 

“Es ist meine Hoffnung, dass das Ergebnis dieser Aktion viel größer sein wird als der Umwelteffekt, den 1,2 Millionen Bäume für die Erde bringen werden", betonte Riseley abschließend. "Und ich glaube, dass sich Rotary im Ergebnis dieser Aktion entwickeln wird - zu einer Organisation, die ihre Verantwortung nicht nur gegenüber den Menschen dieses Planeten, sondern gegenüber dem Planeten selbst erkennt.”

ZUKUNFTSSICHERUNG FÜR ROTARY

In seiner Ansprache vor dem Governor-Jahrgang 2017/18 rief Riseley die Clubs auch zu einer Balance der Geschlechter und zu einer Senkung des Durchschnittsalters auf. Immer noch seien nur 22 Prozent der Mitglieder von Rotary Frauen, auch wenn das eine Verbesserung gegenüber den 13 Prozent von vor zehn Jahren darstelle. Bei diesem Tempo würde es jedoch noch drei Jahrzehnte dauern, bis es bei Rotary eine gleiche Geschlechterverteilung gäbe, rechnete der neue Präsident vor.

“Drei Jahrzehnte, das ist zu lang für ein Rotary, das die Welt, in der wir leben, reflektieren soll. Daher müssen wir das Thema jetzt zur Priorität machen", sagte er. Und mit Blick auf die 103 weiblichen Governors unter den insgesamt 539 Amtsträgern betonte Ian Riseley weiter, dass es genau diese Frauen seien, die Rotary brauche: "Führungspersönlichkeiten, die es Rotary ermöglichen, allen in unserer Gesellschaft besser dienen zu können..."

DIE JÜNGEREN EINBINDEN

Ebenso sei es zwingend, dass Clubs Wege fänden, jüngere Mitglieder einzubinden und zu halten. Nur fünf Prozent der heutigen Mitgliedschaft seien unter 40 Jahren, die Mehrheit über 60. “Denken Sie daran, wie Rotary in zehn oder 20 Jahren aussehen könnte, wenn wir uns nicht sehr bald und sehr ernsthaft dafür einsetzen, jüngere Mitglieder zu gewinnen", sagte Riseley abschließend.

Rotary Clubs machten auch in diesem Jahr durch ihre Entscheidungen "den Unterschied", erläuterte er sein Motto. Doch es erfordere Teamarbeit im globalen Maßstab, um Rotary voranzubringen und dessen Zukunft zu sichern. “Wir wissen, dass wir gemeinsam mehr erreichen können, als wir es uns allein jemals erhoffen können. In diesem Sinne bitte ich Sie, Teamgeist und Kooperation immer im Kopf zu behalten und mit in Ihre Distrikte zu nehmen”, forderte er die Teilnehmer der Assembly auf.

Ryan Hyland
Rotary International

Rotary Magazin 12/2017

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