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Aktuell

Neues Mitgliederverzeichnis

Aktuell - Neues Mitgliederverzeichnis

Die neuen Mitgliederverzeichnisse werden in diesen Tagen verschickt - druckfrisch und aktualisiert. Und nun: Wohin mit dem alten, dicken Buch?

05.07.2017

"Die Bibel" der Rotarier ist erneut um 892 neue Mitglieder angewachsen und verzeichnet 20 neue Rotary Clubs. Eine erfreuliche Entwicklung. Doch mancher Rotarier mäkelt, man könne Papier und Portokosten sparen, würde man das Verzeichnis elektronisch zur Verfügung stellen.

Richtig! - Und an einer technischen Lösung dafür wird längst gearbeitet. Es müssen jedoch auch rechtliche Fragen bedacht und Zugangsvarianten geprüft werden. Denn nicht jeder sollte und darf Einblick in die Adress-Sammlung erhalten. Warum das so ist, kann sich jeder ausmalen, der verfolgt hat, was Betrüger so alles anstellen, wenn Sie die entsprechenden Daten samt Telefonnummern und Ämterverzeichnis in die Hand bekommen. (siehe rotary.de/a10432 und rotary.de/a10604)

Sobald das Mitgliederverzeichnis im Netz verfügbar ist, wird nur noch Zugang haben, der sich mit Passwort und hinterlegten Daten als Rotarier identifiziert hat. Einige Zeit wird die Einrichtung dieser Möglichkeit jedoch noch in Anspruch nehmen. 

Bitte nicht in die Mülltonne

Wer nun das neue, cranberry-rote Verzeichnis in den Händen hält, fragt sich vor allem: Was mache ich mit dem alten, hellgrünen? Dafür sollten Sie im Club eine gemeinsame Lösung finden. Denn die Papiertonne vor dem Haus sollte nicht dafür genutzt werden. Sammeln Sie die Mitgliederverzeichnisse und fragen Sie einen Entsorger nach seinen Angeboten für Aktenvernichtung. Möglicherweise steht in der Firma eines rotarischen Freundes bereits eine verschlossene Tonne zur Aktenvernichtung, die sie mitnutzen können. Ein leistungsstarker Papierschredder bietet sich ebenfalls an. (Haushalts-Schredder scheitern häufig.) Im schlimmsten Fall bleibt die Lagerfeuer-Lösung...

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Daten nicht in falsche oder unbefugte Hände geraten. Damit nicht erneut Rotarier geschröpft oder betrogen werden, weil sie auf die Sicherheit ihrer Daten vertrauten.