RC Schweich Römische Weinstraße - Rotarier im Baumpflanz-Fieber

Hatten Spaß beim Pflanzen: die Rotarier beim Bäumchensetzen in Föhren © RC Schweich Römische Weinstraße (alle Fotos)

24.04.2018

RC Schweich Römische Weinstraße 

Rotarier im Baumpflanz-Fieber

„Rotarische“ Bäume für die Römische Weinstraße: Nussbäume, Eichen, Japanische Kirschen, Kastanien, Linden - die Rotarier aus Schweich unterstützten die von Weltpräsident Ian Riseley initiierten weltweiten Baumpflanz-Aktionen.

Mit Spaten ausgerüstet starteten die Rotarier des RC Schweich Römische Weinstraße eine Baumpflanz-Aktion in der Verbandsgemeinde Schweich. Sie folgten damit der Aufforderung des Weltpräsidenten von Rotary International, Ian Riseley: Er hatte alle Rotarier weltweit aufgerufen, in seinem Amtsjahr Bäume zu pflanzen - und so die eigene Umgebung lebenswerter zu machen. Sein Motto lautet: „Pledge to plant“ - Jeder Rotarier solle einen Baum pflanzen, so sein Wunsch. Das bedeutet: 1,2 Millionen Bäume sollen Ökologie und Klima rund um den Erdball verbessern. Schon jetzt ist klar, das große Ziel wird deutlich übererfüllt.

Diese weltweite Aktion des Rotary-Weltpräsidenten unterstützten auch die Rotarier an der Römischen Weinstraße.  Franz-Peter Basten hatte gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Schweich in den 18 Gemeinden sowie der Stadt Schweich anfragen lassen, wer welchen Baum haben möchte. Die Orte Schweich, Detzem, Ensch, Fell-Fastrau, Föhren, Kenn, Mehring, Riol, Schleich hatten sich Bäume gewünscht, die in das Bild ihrer Gemeinden passen. Und die Rotarier realisierten die Wünsche.

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Der Fotograf war ein bisschen spät dran: Das Bäumchen in Fastrau war schon eingepflanzt.

Rotarierin Marion Jax hatte prächtige starke Bäume sowie die Lieferung an die Gemeinden organisiert. Eine Trierer Gärtnerei hatte in den jeweiligen Orten große kräftige Bäume angeliefert, wo sie mit viel Kraft eingepflanzt wurden. Und so trat eine Arbeitsgruppe des Clubs an zwei Samstagen in den neun Ortsgemeinden an. Dort wurden die Rotarierinnen und Rotarier mit Freude empfangen. Weitsichtig hatten die Bürgermeister und Ortsvorsteher ihre Gemeindearbeiter mitgebracht, deren Fachkenntnis hilfreich war.

„Mit dieser Eiche wird der Rotary Club Schweich Römische Weinstraße ein Teil von unserer Gemeinde Föhren“, erklärte zum Beispiel Bürgermeisterin Rosi Radant den rotarischen Freunden nach der Baumpflanzaktion. Zwei Eichen stehen jetzt als jüngste Bäume im Verein mit hohen alten Eichen direkt neben dem Gräberfeld der Ordensschwestern, die das Kloster Föhren seit 1904 übernommen haben. Engagiert berichtet die Bürgermeisterin über die Pläne, dieses Grundstück zu einer kulturhistorischen Gedenkstätte sowie als Erholungspark umzugestalten. Sie war sichtlich erfreut über die zwei „rotarischen“ Eichen, die hier eingepflanzt wurden. Hinzu kommt: Das Engagement der Bürgermeisterin steckte die Rotarier an, so dass überlegt wurde, ein weiteres gemeinsames Projekt in Föhren zu starten.

In der Gemeinde Schleich direkt an der Mosel begleitete Ortsbürgermeister Rudolf Körner die Rotarier mit der Schaufel an die Mosel. Am Ortsrand steht eine Nussbaumallee entlang des Ufers, und als Fortsetzung der Allee pflanzten die Rotarier einen „rotarischen“ Nussbaum. Nach Moselländischer Sitte gab es anschließend ein köstliches Tröpfchen Moselwein.

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Wird im Frühjahr einen rosafarbenen Blütenregen über die Wiese schicken und zum Verweilen einladen: die Japanische Kirche im Ortsgebiet Kenner Ley.

Einen besonderen Baum hatte sich die Ortsgemeinde Kenn für die Kenner Ley ausgesucht: Eine Japanische Kirsche, deren Blüten im Frühling bezaubernde Blüten trägt. Drei Pfähle stützen auch diesen Baum, die vom Gemeindearbeiter höchst perfekt gesetzt wurden.

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Auch in Riol kamen Bäumchen in die Erde.

Einen Nussbaum wünschte sich Bürgermeisterin Christel Egner-Duppich für die Gemeinde Riol. Neben Kindergarten und Gemeindehaus hatte der Gemeindearbeiter bereits das Loch für den Baum vorbereitet, so wie in den meisten anderen Gemeinden auch. Der Ort Fastrau erhielt eine Kastanie, unter der einmal eine Bank stehen soll.

Rotary-Weltpräsident Ian Riseley will mit dieser weltweiten Aktion in seinem Amtsjahr die Umwelt in den Focus der weltweiten Rotarier bringen: „Riseleys Gedanke ist, dass Kohlendioxid und andere Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre sammeln, wesentlich für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Bäume absorbieren diese Gase und verlangsamen so die Erderwärmung", hieß es von seiten des Clubs.

Heidi Neyses-Wimmer  

Rotary Magazin 5/2018

Rotary Magazin Heft 5/2018

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