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Kalender-Zeit 2016

24 Türchen für Hilfsbedürftige

Kalender-Zeit 2016 - 24 Türchen für Hilfsbedürftige
Die winterliche Alster ist das Adventskalender-Motiv des Rotary Clubs Hamburg-Winterhude © RC Hamburg-Winterhude

Rotary Clubs in ganz Deutschland präsentieren gerade ihre Adventskalender. Natürlich für den guten Zweck.

02.11.2016

Alle Jahre wieder – sind die Rotarier schon relativ früh in Weihnachtsstimmung. Zumindest machen sich viele von ihnen Gedanken, wie sie zum Fest all jene unterstützen können, denen es nicht so gut geht. Gleichzeitig überlegen viele Clubs, wie sie bereits angestoßene Projekte finanziell weiter unterstützen können.

Bereits traditionell kommen dann Adventskalender auf den Tisch. Und viele Clubs geben einen eigenen Kalender heraus.

Gewinne, die helfen

Der Rotary Club Hamburg-Winterhude (D1890), gechartert im Mai 2015, will diesen Weg im Foundation-Jubiläumsjahr zum ersten Mal gehen. Statt Leckereien verbergen sich hinter den 24 Türchen zusätzlich Sachspenden im Wert von 8000 Euro. Lediglich ein Gewinncode muss im Internet für die Überraschung aktiviert werden. Allein 67 Hamburger Unternehmen unterstützen den Kalender mit Preisen. Dazu konnte der RC mehrere Förderer dafür gewinnen, den Druck des Kalenders zu finanzieren.

5000 Stück à fünf Euro wollen die Rotarier vom RC-Hamburg-Winterhude unter die Leute bringen. Der Erlös von 25.000 Euro soll zwei sozialen Projekten in Hamburg zugutekommen: einmal dem Hospiz Hamburg Leuchtfeuer und ebenso dem Seefahrer Altenheim Falle Anker in Othmarschen. Für den Verkauf werden sich die 23 Rotarier daher im November am Hamburger Bahnhof, in mehreren Supermarkt-Filialen und einem Shopping-Center ins Zeug legen.

Losnummern bringen Freude

Die Idee mit den Losnummern ist nicht neu: Auch in Kulmbach kommt ein Adventskalender mit Losnummer in der Vorweihnachtszeit unter die Leute. Der RC Kulmbach (D1880) will mit dem Erlös Kinder- und Jugendprojekte unterstützen. Bereits im Sommer starteten die Rotarier erneut mit den Vorbereitungen – diesmal allerdings mit einem ganzen Sack voller Erfahrungen. Denn der Kalender in Kulmbach steht dieses Jahr schon zum sechsten Mal in den vorweihnachtlichen Stuben. Mit dem Erlös aus vergangenen Jahren konnten bereits Projekt für insgesamt 100.000 Euro finanziert werden, darunter Sprachunterricht für junge Flüchtlinge, Projekte zur Suchtprävention, ein Mehrgenerationenhaus, ein Schüleraustausch  und Sommerkunst-Angebote.

Der Kulmbacher Kalender beinhaltet diesmal rund 150 Preise für insgesamt 12.000 Euro, darunter iPads, Tickets für Bundesliga-Spiele, Restaurant-Gutscheine oder eine Jahreskarte fürs Freibad. Durchaus lukrativ, fanden die Kulmbacher schon in den vergangenen Jahren, deshalb stehen die Rotarier mit den Kalendern am Marktplatz, bei großen Lebensmittelhändlern und Einzelhändlern zum Verkauf bereit.

Kalender-Aktionen in vielen Clubs

Ähnliche Adventsfreuden versuchen Rotarier mit Kalendern in Herzberg (D1940), Bad Salzungen (D1950), auf Sylt (D1890), Lüchow-Dannenberg (D1800), Halle/Westfalen (1900), Hannover-Luisenhof (D1800), Vechta (D1850), München-West (D1842), Bad Vilbel (D1820), Bad Bederkesa (D1850) und... und... und...

In Bruchhausen-Vilsen (D1850) organisierten die Rotarier sogar einen Malwettbewerb für das Motiv – gewonnen hat die 13-jährige Oberschülerin Aimee. Ihr Motiv ziert nun den Kalender. Der RC Otterndorf-Land Hadeln (D1850) legte sich vor allem beim Hauptpreis ins Zeug. Hier winkt eine Kreuzfahrt!

Ein Kalender – wenn auch kein Adventskalender – beschäftigte in den letzten Wochen auch die Freunde im RC Delmenhorst. Der Kunstkalender soll das ganze Jahr 2017 überdauern und Freude bringen – nicht nur dem Käufer, sondern auch den Kinder- und Jugendprojekten der Stadt. Als Weihnachtsgeschenk sehr geeignet, so die Delmenhorster Rotarier, die mindestens 2500 Euro bei der Aktion im Visier haben.