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Impfhelferin mit 87

Der Ruhestand muss warten

Impfhelferin mit 87 - Der Ruhestand muss warten
Auch mit 87 reist Mary Sitt noch in ferne Länder um Kinder gegen Polio zu impfen

01.11.2012

Ihren Artikel über die Lage in Sachen Kinderlähmung zum diesjährigen Welt-Polio-Tag illustrierte die Chicago Tribune mit einem kleinen Porträt einer starken Frau: Mary Stitt aus Arlington Heights bei Chicago ist ehemalige Grundschulrektorin und seit 20 Jahren Mitglied des örtlichen Rotary Clubs.

Es sind Ehrenamtliche wie Mary Sitt, die viel Zeit investieren und keine Mühen scheuen um Kinder auf der ganzen Welt gegen Kinderlähmung zu impfen. Ihnen ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Zahl der Neuinfektionen der Nervenkrankheit seit 1988 massiv zurückgegangen sind. Waren es damals noch mehr als 350.00 Fälle jährlich, wurden in diesem Jahr erst 175 gemeldet.

Seit 2004 hat die elffache Oma und sechsfache Uroma sechs Reisen als Impfhelferin in Indien, Nigeria und Niger mitgemacht, die letzte 2010. Da hatte sie gerade erst eine Herzoperation überstanden.

„Sie nennen mich Oma Mary“ erläuterte Stitt der Reporterin, mit wie viel Respekt ihr in Nigeria entgegengetreten wird. Überhaupt ist sie dort in der Öffentlichkeit ein bestauntes Ereignis: „Im Herzen Afrikas gibt es nur selten Weiße und weiße alte Damen sind ganz besonders selten.“

Ihre nächste Reise als ehrenamtliche Impfhelferin hat Mary Sitt auch schon geplant: Noch in diesem Winter soll es losgehen.

Lesen Sie das gesamte Porträt (engl.) hier.


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