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Gemeinschaftsprojekt

Gesunde Zukunft für Kinder in Kairo

Gemeinschaftsprojekt - Gesunde Zukunft für Kinder in Kairo
Jährlich sterben mehr als 9 Mio. Kinder unter fünf Jahren an Unterernährung, fehlender Gesundheitsfürsorge und mangelnder Hygiene. Rotary hilft diesen Kindern, wie hier in einem rumänischen Krankenhaus

25.07.2012

Dank des Einsatzes von Rotariern in Ägypten und den Vereinigten Staaten kann in einem Kinderkrankenhaus in Kairo in Zukunft das Leben zahlreicher Kinder gerettet werden.


Mit Hilfe eines Rotary Foundation-Grants kauften der Rotary Club Heliopolis in Ägypten und der Rotary Club Minneapolis, Minnesota, USA, Geräte für die Intensivstation der gastroenterologischen Abteilung des Abou El Reesh Kinderkrankenhauses, das jeds Jahr circa 1 Millionen Patienten behandelt. Die meisten dieser Patienten stammen aus armen Familien unter denen die Sterberate bei 25% liegt.

Um die hohe Zahl an Sterbefällen an dem stets überfüllten Kinderkrankenhaus zu senken, wendeten sich die Mitglieder des Rotary Clubs Heliopolis vor Beginn ihres Projekts an die Ärzte, um genau herauszufinden, wie sie am besten helfen könnten.

Zusammen mit dem Partnerclub aus Minneapolis und einem Foundation Grant schafften die Rotarier schließlich im Zuge ihres Projekts, das in den Rotary Schwerpunktbereich "Gesundheit für Mutter und Kind" fällt, einen Defibrillator, einen Ventilator, eine Infusionspumpe und Spritzenpumpe sowie Diagnostikgeräte an. Zudem zeigten die Rotarier den Krankenhausmitarbeitern, wie die neuen Gerätschaften genutzt und in Stand gehalten werden. Pro Monat planen die Rotarier weiterhin, ein Training zu Hygiene und Ernährung abzuhalten.

Nabil Abdel Aziz,Chefkinderarzt in der gastroenterologischen Abteilung, lobte Rotarys Einsatz zur Senkung der Kindersterblichkeitsrate. Seinen Schätzungen zufolge werden durch die neue Krankenhausausrüstung jährliche Hunderte von Leben gerettet werden. "[Die Rotarier] haben uns mehr gegeben als nur Ausrüstung", so der Arzt. "Sie haben Eltern, von denen viele sehr arm sind, Hoffnung gegeben, dass ihren Kindern geholfen werden kann."

Quelle: Rotary International


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