Leser-Reportage - Kunst in der marokkanischen WüsteFotostrecke: Kunst mitten in der marokkanischen Wüste

Das Kunstwerk "Stadt des Orion" von Hannsjörg Voth in der marokkanischen Wüste. © Eigen

17.01.2014

Leser-Reportage 

Kunst in der marokkanischen Wüste

Eine Treppe, die 16 Meter hinauf in den Himmel führt, eine spiralförmige Steinmauer und eine Ansammlung von Bauwerken angeordnet in Form des Sternenbildes Orion – diese drei Kunstwerke des deutschen Künstlers Hannsjörg Voth stehen mitten in der marokkanischen Wüste. Erika und Fritz Eigen (RC Velbert) haben sie besucht.

Hannsjörg Voth gilt als ein Vertreter der Richtungen Konzeptkunst und Land Art. Er lebt und arbeitet in München und Unterdietfurt. Während seines Aufenthaltes in Marokko, wo er lange Zeit lebte, realisierte er Großskulpturen wie Goldene Spirale, Himmelstreppe oder Stadt des Orion. Letzteren statteten Erika und Fritz Eigen einen besuch ab. Unter Führung des Künstlers selbst konnten sie Einblick in eine außergewöhnliche Kunstform gewinnen.

Gemeinsam ist allen Projekten Voths eine oft archaische Ästhetik. Weil sie aus nicht dauerhaft erhaltenden Materialien gefertigt sind, werden sie im Laufe der zeit irgendwann zerfallen. Voth gibt seine Kunstwerke so der Vergänglichkeit anheim. Seine Frau, die Fotografin Ingrid Voth-Amslinger, unterstützt ihren Mann, indem sie die Kunstwerke fotografiert. So bleibt zumindest etwas bestehen: Die Dokumentation der Kunst.


Land Art ist eine Ende der 1960er Jahre in den USA entstandene Kunstströmung der bildenden Kunst. Die Land Art gehörte – gemeinsam mit dem Minimalismus – zu den radikalsten künstlerischen Konzepten jener Zeit und ist noch gegenwärtig – auch in der Architektur und in der Landschaftsarchitektur – eine wichtige Inspirationsquelle. Land Art entsteht, indem die Künstler, geografischen und architektonischen Raum in ein Kunstwerk umwandeln. Dabei sind alle Größen und Methoden zur Erbauung des Kunstwerks erlaubt und akzeptiert, von minimalen Maßstäben bis hin zu ganzen Landstrichen und mit vorgefundenen Naturmaterialien oder massiven Eingriffen mit schwerem Baugerät und Beton.

Auch die Konzeptkunst hat ihren Ursprung g im Minimalismus und kann als Weiterentwicklung der abstrakten Malerei verstanden werden. Kennzeichnend ist, dass die das Kunstwerk nicht unbed9ngt vom Künstler selbst erfolgen muss. Konzept und Idee des Künstlers stehen stattdessen im Vordergrund. Skizzen, Schriftstücke, Anleitungen treten an die Stelle des eigentlichen Kunstwerks und entfalten zum Teil eigene Ästhetiken.

Rotary Magazin 9/2016

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