Frieden und Völkerverständigung - Machting Grant mit Symbolkraft

Zahlreiche Rotary Clubs aus Deutschland unterstützen Projekte im Libanon: Der RC Köln-Ville engagiert sich für ein Malteser-Heim für geistig Behinderte

21.11.2012

Frieden und Völkerverständigung 

Machting Grant mit Symbolkraft

Sie wollen ein Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung in einem von Krieg und Bürgerkrieg gezeichneten Land setzen: Die Mitglieder des Rotary Clubs Hamburg-Deichtor haben gemeinsam mit einem Club im Libanon ein Matching Grant gestartet, um Benachteiligten zu helfen. Durch so genannte Matching Grants der Rotary Foundation können Rotary Clubs und Distrikte, die in zwei oder mehr Ländern an Hilfsprojekten arbeiten Zuschüsse erhalten.

„Wir fördern ein Rehabilitationszentrum für Kinder mit Behinderungen“, sagt Rotarier Knut Volquardsen. Sein Club spendet 5.000 US-Dollar; mit dem Anteil der libanesischen Rotarier und der Rotary Foundation stehen 20.000 US-Dollar für die Anschaffung physiotherapeutischer Materialien bereit. Anfang 2013 wollen die Rotarier die Trainingsgeräte im Libanon übergeben.
„Vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in Syrien ist es uns wichtig, die Menschen in der Krisenregion zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben“, so Projektleiter Volquardsen. Daher habe das Matching Grant Symbolkraft: „Wir fangen mit praktischer Hilfe bei den Kleinsten an – unabhängig von jeder politischen Diskussion.“

Dieses Engagement ist ganz im Sinne des Länderausschusses Deutschland-Libanon. „Rotary kann mit seinen verbindenden Aktionen viel für Frieden und Völkerverständigung im Libanon und im ganzen Nahen Osten leisten. Wir tragen dazu bei, dass Menschen aller Ethnien und Religionen aufeinander zugehen und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, erklärt Past-Governor Heinrich Köhler, der ebenfalls Mitglied im Rotary Club Hamburg-Deichtor und Vorsitzender des Länderausschusses ist. Er ist begeistert, wie sich die deutschen Clubs einbringen.

So engagiert sich der Rotary Club Wasserburg am Inn für die Johann-Ludwig-Schneller-Schule in der Bekaa-Ebene. Dieser Schule hilft auch der Rotary Club Hamburg-Blankenese durch die Modernisierung der Elektrowerkstatt, in der christliche und muslimische Jugendliche ausgebildet werden. Die aktuelle Lage hat zu einem sprunghaften Anstieg der Anmeldungen für die Schneller Schule geführt.

Erschienen in Rotary Magazin 11/2012


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