Im Fokus - Southern Comfort

Downtown Atlanta erstrahlt im Lichtermeer. © Foto: Richard T. Nowitz/Getty Images

01.01.2017

Im Fokus 

Southern Comfort

Vom ausladenden Grün des Centennial Olympic Parks bis zur berühmten Allee Peachtree Street: Atlanta ist so groß(artig) wie „Vom Winde verweht“. 2017 ist die Stadt ­Austragungsort der Convention von Rotary International.

Atlanta brüstet sich im Unterschied zu anderen Südstaaten nicht mit seinen Dimensionen. Insider wissen um die Sommerhitze, den enormen Airport, die vielschichtige Geschichte der Stadt und das großes Herz für Besucher. Als Eingeborener, der die (von meiner Familie noch nicht vergebene) Sünde beging, von hier fort­zuziehen und sich unter die Yankees zu mischen, gestehe ich mir doch immer noch ein kleines Recht zu, für die Stadt zu schwärmen, die ich hinter mir ließ. Und ich gebe gerne ein paar Tipps und Geheimnisse der Stadt weiter. Die gute Nachricht ist zunächst, dass Atlantas „Größe“ relativ kompakt in seine boomende Innenstadt gepackt ist. So ist viel Sehenswertes ganz bequem zu Fuß vom Georgia World Congress Center zu erreichen, in dem vom 10. bis 14. Juni die RI Convention stattfindet.


Rotary Foundation Centennial

Auf der Rotary Convention 1917 in Atlanta schlug der damalige Präsident von Rotary, Arch C. Klumph, eine Stiftung von Rotariern für ­Rotarier vor, die ihnen helfen sollte, Gutes in der Welt zu tun. Die erste Spendeneinlage betrug 26 Dollar 50 Cent. Daraus wurden bis heute über drei Milliarden Dollar an ­Leistungen für Programme und Projekte. Feiern Sie mit uns das Jubiläum in der Stadt, in der alles begann. Weitere Informationen unter rotary.org/foundation100


Vor nicht allzu langer Zeit gestand ich meiner Mutter, dass ich Pepsi der Marke Coca-Cola vorziehe. Das kam ungefähr einem Glaubensabfall gleich. Coke ist hier eine Ikone und kommt gleich nach Rhett Butler als Stadtsymbol. Davon zeugt auch das für 97 Millionen Dollar er­baute Coca-Cola-Museum, das sich über 8500 Quadratmeter erstreckt und den Besucher gleich in der Lobby mit einer neun Meter hohen Cola-Flasche empfängt. Hier sind alle Kunstskulpturen ausgestellt, die Künst­ler aus aller Welt anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1996 aus Coca-Cola-­Flaschen entwarfen.

Natürlich finden Besucher hier auch in den Gewölben den berühmten Tresor mit dem „Geheimrezept“ der Cola-Brause – und wenn sie wollen, können sie sich den Ab­füllvorgang erklären lassen und natürlich von dem süßen Getränk kosten.

Bürgerrechte im Visier
Beeindruckend ist ein Museum gleich nebenan: das Center for Civil and Human Rights. Es ist gleich nördlich vom Olympi­schen Park und nicht weit von der Auburn Avenue, dem Geburtsort von Rev. Martin Luther King Jr., gelegen. Das Bürgerrechtszentrum wurde 2014 eröffnet und erhielt sofort hervorragende Kritiken. Auf drei Stockwerken wird eindringlich mit Artefakten und Dokumenten vorgeführt, was Bürgerrechtler in den Anfängen der Bewegung durchmachten, um für ihre Rechte einzutreten. Bei einer interaktiven Lunch-­Counter-Ausstellung können Besucher über Kopfhörer erleben, was für Schmähungen sich denjenigen anhören mussten, die in Lokale gehen wollten, die für sie tabu waren.

Direkt gegenüber dem Park befindet sich der CNN-Hauptsitz. Besucher können eine Tour durch das Studio machen und sogar an einem Moderatorentisch sitzen, den riesigen Newsroom besuchen, in dem alle Nachrichten zusammenlaufen – und vielleicht erhaschen sie sogar einen Blick auf Moderator Wolf Blitzer und seinen be­rühmten weißen Bart.

Was das gastronomische Angebot angeht, so müssen selbst die eingefleischtes­ten Lokalpatrioten eingestehen, dass Atlan­ta es kulinarisch kaum mit San Francisco oder New York aufnehmen kann. Doch es gibt eine „Flut neuer Entwicklungen“ in der Dining-Szene der Stadt, das jedenfalls meint das Atlanta Magazine. Da ist zum Beispiel das Restaurant Gunshow, das nicht nach seinen muskulösen Köchen benannt ist, sondern bekannt für seine ebenso „küh­nen, kernigen und spielerischen Gerichte“ – zum Beispiel Variationen von Tartar oder chinesischen Knödeln. Oder einem fantas­tischen Beef Wellington.

Etwas außerhalb vom Zentrum, im tren­digen Decatur, bietet das Restaurant No. 246 „Neo-Italienisches“ des lokalen Starkochs Ford Fry. Und bei Kevin Rathbun Steak bekommen Sie feinstes Rind in Größenord­nungen, für die jeder Texaner alles stehen und liegen lassen würde. Und wer könnte eine gegrillte North-Carolina-Forelle mit Bacon-Mayonnaise bei Cakes & Ale abschla­gen? In Atlantas glamourösem Stadtteil Buckhead wird täglich der frischeste Fisch für den Atlanta Fish Market eingeflogen, und auch das Aria landete auf der Landesbestenliste des Magazins Esquire.

Erschienen in Rotary Magazin 1/2017

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