16.02.2015

Global Outlook

Wie das Modell funktio­niert

as Finanzierungsmodell bleibt grundlegend unverändert. Alle Beiträge an den Jahresfonds (Annual Fund-SHARE) werden wie bisher auf drei Jahre angelegt. Nach Ablauf dieses Investitionszeitraums wird der Jahresfonds zu gleichen Teilen zwischen District Designated Fund (DDF, also die jedem Distrikt auf der Basis seiner Spenden von drei Jahre zuvor zustehenden Mittel des Distriktfonds) und dem Weltfonds (World Fund, der Fonds, aus welchem Grants und Programme für alle Distrikte bestritten werden) aufgeteilt. Die Anlageerträge werden weiterhin zur Deckung der Betriebskosten (einschließlich Fondsentwicklung und allgemeine Verwaltungskosten) verwendet, ebenso wie ein Teil von Dividenden aus dem Endowment Fund. Die wesentliche Änderung des bestehenden Modells betrifft die Einnahmequellen, um die Abhängigkeit von Ergebnissen der Finanzmärkte zu verringern.

 

Expertenanalyse

 

  • Fünf Prozent von Beiträgen an den Annual Fund

In Jahren, wo die Anlageerträge nicht ausreichen, wird die Foundation, um die Betriebskosten zu decken und eine volle Betriebsreserve zu gewährleisten, diese
Unterfinanzierung mit einer Entnahme von fünf Prozent aus dem Annual Fund finanzieren. Das Geld kommt dabei aus dem Anteil des World Funds; District Designated Funds (DDF) bleiben hiervon unangetastet.
Ein Beispiel: Wenn Sie 100 € an den Jahresfonds (Annual Fund-SHARE) spenden, gehen davon 50 € an Ihre District Designated Funds, 50 € gehen an den Weltfonds (World Fund). Von Letzterem werden 5 € bereitgestellt, um Betriebskosten und die Auffüllung der Betriebsreserve zu bestreiten – aber nur, falls dies
notwendig ist, das heißt, wenn die Erträge nicht zur Bestreitung der Betriebskosten ausreichen. In einem solchen Jahr würden also 50 € wie vorher im DDF
verbleiben, 45 € würden an den Weltfonds und 5 € würden für Betriebskosten aufgewendet – und nach und nach wieder zurückgezahlt! In Jahren, in denen die Investitionserträge es ermöglichen, verbleiben die gesamten 50 € im Weltfonds.

  • Fünf-Prozent-Gebühr fürGlobal-Grant-Cash-Beiträge

Barbeiträge zu Global Grants verursachen zum Teil erheblich mehr Verwaltungskosten als AF-Beiträge. Ein Global Grant wird in der Regel von zahlreichen Sponsoren getragen, die sich zum Teil auch mit Barbeiträgen an dem Projekt beteiligen. Da diese oft aus verschiedenen Weltregionen kommen (und noch häufiger aus vielen Kleinbeträgen bestehen), können bei der Verbuchung (einschließlich Währungskonvertierungen, Spenderanerkennungen etc.) erhebliche Gebühren entstehen. Gleichzeitig werden diese Gelder nur kurz gehalten, können also nur unwesentlich Zinsen oder anderes Einkommen erzielen, die für die Bearbeitungskosten herangezogen werden könnten. Unter dem neuen Finanzierungsmodell müssen Clubs oder Distrikte künftig für Barzahlungen eine fünfprozentige Bearbeitungsgebühr einplanen, die die Foundation erhebt, um damit einen Teil der Kosten abzudecken.

Erschienen in Rotary Magazin 2/2015

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