https://rotary.de/bildung/jugendbegegnung-der-besonderen-art-a-6694.html
Projekt

Jugendbegegnung der besonderen Art

Projekt - Jugendbegegnung der besonderen Art
Auch technische Aufgabenstellungen galt es zu bearbeiten

Beim RYMAC kommen Jugendliche aus Hilversum und Braunschweig zu einem betreuten Wochenende zusammen

Ralf Leineweber16.01.2015

Die Idee wurde anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen dem RC Braunschweig und dem RC Hilversum geboren: Seit 2009 kommen beim „Rotary Young Master and Class“ (RYMAC) jeweils zwölf Jungen und Mädchen aus beiden Städten zu einem Wochenende voll spannender Diskussion über aktuelle und zukunftsträchtige Themen zusammen – im Wechsel in den Niederlanden und Deutschland. Das jährliche Projekt ist einmalig im Distrikt – und zur Nachahmung empfohlen. Die Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren bearbeiten in gemischten Arbeitsgruppen kulturelle, technische und gesellschaftspolitische Fragen. Die Kurssprache ist Englisch. So werden zum Beispiel Kommunikations- oder Architekturaspekte in der Medienstadt Hilversum oder historische sowie Raumfahrtthemen in der Wissenschaftsstadt Braunschweig aufgegriffen.

Beitrag zur Völkerverständigung

In diesem Jahr waren die Niederlande „dran“ – von Freitag früh bis Sonntagnachmittag diskutierten die Teilnehmer das Thema „Entwurf einer Medienkampagne zur Bekämpfung der Meeresverschmutzung durch Plastikabfall“. Nach der professionellen inhaltlichen und technischen Einführung zur „plastic soup“ sollten sie dazu einen Stop-Motion-Film erstellen. So arbeiteten die jungen Leute im Museum (Instituut voor Beeld en Geluid) zielgerichtet auf eine Präsentation hin. Das Publikum aus Rotariern und deren Familien sah auf Großleinwand vier vom Ansatz her völlig unterschiedliche und beeindruckende Spots voller Kreativität. Cecilie Hollberg, die das Projekt gemeinsam mit Albrecht Perrin in der Löwenstadt betreut, war beeindruckt: „Wir blicken zufrieden zurück auf einen geglückten Beitrag zur Völkerverständigung.“ Dies zeigt sich auch darin, dass sich die Teilnehmer seitdem über die Grenze hinweg privat getroffen haben. Für das Jahr 2015 hat der RC Braunschweig unterdessen das Theologische Zentrum als Quartier für die neue Gruppe gebucht.

Gernot Mantz