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Wedel

Rekord-Resonanz bei der Berufsinfo-Börse

Wedel - Rekord-Resonanz bei der Berufsinfo-Börse
Am Stand der Polizei informierten sich die Schüler über die dort möglichen Ausbildungen und Berufe. © RC Wedel

Super-Star, Poker-Profi oder Tätowierer - der eine oder die andere verträumte Schüler/in hat Flausen im Kopf, was die Berufswahl angeht. Wedels Rotarierer helfen seit Langem, Karrieren in richtige Bahnen zu lenken, die einerseits für den Einzelnen erfüllend und andererseits auch für die Gesellschaft wertvoll sind.

12.12.2017

Bereits zum neunten Mal organisierte der RC Wedel unter Federführung von Projektleiter Günter Gerland eine Infobörse im Zuge des "Wedeler Berufsstartmodells". Insgesamt 200 junge Menschen - mehr als je zuvor - trafen auf mehr als 60 Betriebe und Institutionen - mehr als je zuvor! Das Ziel: Informationsaustausch über Ausbildungen und berufliche Perspektiven.

In der Mensa der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule (EBG) hatten Unternehmen und Einrichtungen wie die Arbeitsagentur, Feuerwehr und Polizei sowie die Stadt Wedel ihre Stände aufgebaut. Jugendliche der Barlach-Schule sowie der Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule (GHS) drehten ihre Runden und lernten potenzielle Arbeitgeber kennen. Sowohl die Schulleiter Stephan Krumme (EBG) und Adreas Herwig (GHS) als auch Bürgermeister Niels Schmidt motivierten die jungen Leute, sich frühzeitig mit dem Thema "Beruf" zu beschäftigen. "Die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, ist ein wichtiger Schritt in die Arbeitswelt", sagte Stephan Krumme. Bürgermeister Schmidt lobte die Aktion der Rotarierer, bei der Jugendliche prüfen könnten, welche Richtung sie mit ihren Einstellungen und Talenten einschlagen wollen: "Der Rotary Club schafft mit dieser Veranstaltung ganz konkret Chancen, wo andere noch über Fachkräftemangel und fehlende Ausbildungsstellen reden. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken."

Wo man auch bei den Unternehmen hinhörte, Personalnot war überall ein Thema. Geschäftsführerin Susan Rosemeier von Langbehn Elektrotechnik bezeichnete das Ausbilden von Lehrlingen als erfolgversprechenden Ansatz, Mitarbeiter zu gewinnen, weil der Markt quasi leergefegt ist. Das gilt auch für andere Handwerke, deshalb waren diese Unternehmen besonders stark vertreten: von Helmut Rehder Bauausführung, über den Heizungs- und Sanitärbetrieb Malyska und Dachdeckerei Rathje bis zu KR-Raumausstattung und Rieck Garten- und Landschaftsbau für das Grün um die Immobilie herum. Aber auch der passende Handel dafür hat Stellen frei. Edeka Klein bietet stets reichlich Ausbildungsplätze, mit dabei waren unter anderem auch Secumar und der Abwasser-Zweckverband (AZV) für technisch interessierte Jugendliche und die Provinzialversicherung für alle, die gut mit Zahlen umgehen können. Die Bedeutung der Freizeit-Branche als Arbeitgeber wächst ebenfalls. Für das Hotel-Gewerbe informierte ein Team vom Hotel Diamant, und auch die BADEBUCHT war präsent, um vielfältige Möglichkeiten in der Sport- und Fitness-Welt zu beschreiben.

Für die Unternehmen bringt die Veranstaltung außer Kontakt zu potenziellen neuen Kräften ein weiteres Plus: Die Vernetzung untereinander ist wichtig, um Tipps auszutauschen, beispielsweise wenn es um die öffentliche Förderung aus Berufseinsteiger-Programmen geht.

Andrea Koehn