Salon
"Der Elefant im Raum"

Der Jüdische Salon am Grindel in Hamburg läst zu Lesung und Gespräch
Der Jüdische Salon geht in die Clubs: Vorstandskollege Dr. Sebastian Schirrmeister, ist beispielsweise bei Rotary HH-Altstadt Ende August eingeladen, über jüdisches Leben in Hamburg und den Jüdischen Salon am Grindel zu berichten. Zudem wird er auf eine Veranstaltung des Jüdischen Salons am 28. August hinweisen.
Unter dem Titel "Der Elefant im Raum – Proust und das Jüdische" werden Andreas Isenschmidt und Niklas Bender eine Gespräch im Jüdischen Salon an Grindel führen. Der Salon, der 2022 Preisträger des Ehrenamtspreises für Jüdisches Leben in Deutschland wurde, ist dann im Logensaal der Hamburger Kammerspiele in der Hartungstraße zu finden.
Marcel Proust hatte eine jüdische Mutter, einen katholischen Vater, war katholisch getauft, aber nicht gläubig. Erst als die Dreyfus-Affäre Frankreich über Jahre in Atem hielt, wurde ihm das wahre Ausmaß des Antisemitismus im Land bewusst. Sein Großroman "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" ist auch eine höchst differenzierte Geschichte dieser niemals ganz gelingenden Assimilation. Darüber und über Prousts Sicht auf die großen Verwerfungen des 20. Jahrhundert soll diskutiert werden.
Mehr Informationen: info@salonamgrindel.de, www.salonamgrindel.de
Mehr Informationen zum Judentum finden Sie im Titelthema "75 Jahre Israel" des Rotary Magazins vom Mai 2023: rotary.de/titelthema