Rotary Jugendaustausch - »Deutschland ist viel zu kalt«

Besonders auffällig sind die bunten Pins an den Jacken der Rotary Austauschschüler

29.01.2013

Rotary Jugendaustausch 

»Deutschland ist viel zu kalt«

Jährlich wagen etwa 8.000 Jugendliche aus über 80 Ländern mit Rotary das Abenteuer Schüleraustausch. Damit bietet Rotary das größte nicht-kommerzielle Jugendaustausch-Programm weltweit an. Und im Gegensatz zu den meisten Austauschprogrammen handelt es sich beim Rotary Youth Exchange tatsächlich um einen Schüleraustausch.

Die Schüler, die in der Regel zwischen 16 und 18 Jahre alt sind, besuchen ein Jahr lang eine Schule im Ausland und leben dabei in verschiedenen rotarischen Gastfamilien. So lernen sie andere Kulturen kennen. In regelmäßigen Vorträgen repräsentieren sie ihr Heimatland und fördern, wie es in den Leitprinzipien Rotarys verankert ist, internationale Verständigung.

Besonders auffällig sind die bunten Blazer der Austauschschüler. Es ist Tradition sie mit möglichst vielen Pins und Anstecknadeln von Orten zu schmücken, die die jungen Erwachsenen während ihrer Reise besucht haben und mit anderen "Inbounds" zu tauschen. Dennoch, manchen Austauschschülern wäre ein molliger Pullover wohl lieber. Cristina (18), Charley (16) und Habib (17) verbringen derzeit ein Schuljahr in Salzgitter. In ihren Heimatländern Ecuador, USA und Mexiko zeigt das Thermometter zu dieser Jahreszeit bereits frühlingshafte Temperaturen an, während in Deutschland der Winter Einzug gehalten hat. Nicht die einzige Umgewöhnung für die drei.

„Für junge Menschen ist es eine unheimliche Bereicherung, einen längeren Austausch zu machen. Die Persönlichkeit entwickelt sich ganz anders. Aber viel wichtiger: Die Öffnung für andere Kulturen und Gesellschaften“, erklärt Juliane Voss, ehemalige Rotaracterin und in aktuell Jugenddienstbeauftragte des Rotary Clubs Salzgitter-Wolfenbüttel, der Salzgitter Woche. Sie selbst verbrachte ein Jahr 1997/98 in Australien und möchte diese Erfahrungen keinenfalls missen.



Organisiert wird der Austausch von Rotary Clubs und Distrikten. Sie kümmern sich um die logistischen Voraussetzungen, die den Austausch erst möglich machen. Rotary International fördert zwar die rotarischen Jugendaustauschprogramme, doch leiten die Rotary Distrikte und Clubs ihre Schüleraustausch-Programme selbständig und unabhängig von Rotary International. Daher hat jedes Club- bzw. Distriktprogramm seine eigenen Regeln, die die Austauschteilnehmer befolgen müssen.

Für alle Austauschschüler ist es ein unvergessliches Jahr voller neuer Eindrücke und Erlebnisse.


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