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Rotary-Convention

Thema Leadership im Fokus

Rotary-Convention - Thema Leadership im Fokus
Großer Andrang im »House of Friendship« © Rotary International

Die Welt von Rotary trifft sich 2014 vom 1. bis 4. Juni in Sydney. Hier kommen Rotarier aus aller Welt zusammen, um Ideen auszutauschen, alte und neue Freunde zu treffen und die Arbeit von Rotary voranzubringen. Am zweiten Tag drehte sich alles rund um das Thema "Leadership"

03.06.2014

Zu den Sprechern der  zählten Jack Sim, Gründer der World Toilet Organization; Professor Martin Silink, Präsident der International Diabetes Federation; Tommy Spaulding, ehemaliger Rotary Ambassadorial Scholar und Leadership-Experte sowie der australische Cricket-Star Brett Lee.

Es gibt auf der Welt mehr Mobiltelefone als Toiletten, informierte Sims das Publikum auf der Eröffnungsplenarsitzung. Circa 4 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser oder zu sanitären Einrichtungen, doch durch Social Entrepreneurship können wir diesen Menschen "helfen sich selbst zu helfen", so Sims. Seine Organisation schult Menschen darin, Toiletten zu bauen und zu verkaufen.

Inspirierende Redner

Martin Silink sprach in seiner Rede über den Kampf gegen Diabetes, seine Bestrebungen Diabetes zu einer UN-Resolution zu machen und über die Bedeutung von Ausdauer. Auch wenn er das Wort "nein" viele Male hören musste, so Silink, gelang es ihm durch seine Hartnäckigkeit zu den richtigen Entscheidungsträgern bei den Vereinten Nationen durchzudringen, die schließlich den 14. November zum Welt-Diabetes-Tag erklärten. Auch Sylvan "Barney" Barnet, der über 25 Jahre als Rotary-Vertreter bei der UN gedient hatte, hatte seinen Einfluss für Silinks Bestrebungen geltend gemacht. Die Rotarian Action Group on Diabetes setzt sich dafür ein, dass die Prävention und Behandlung chronischer Krankheiten in die nächste Rund der Millennium Entwicklungsziele mit aufgenommen wird. Tommy Spaulding sprach darüber, wie er als Kind mit Legasthenie aufwuchs und Rotarier ihn dabei unterstützten, seine Stärken zu entdecken. "Paul Harris baute keine Organisation auf", so der ehemalige Rotary-Stipendiat. "Er baute eine Bewegung auf". 

Als letzter Redner des zweiten Convention-Tags sprach Cricket-Star Brett Lee über die von ihm gegründete , die mehr als 1.200 Kindern in Indien eine Musiktherapie ermöglicht. Lee hatte als Hochleistungssportler am eigenen Körper erfahren, wie Musik ihm in Zeiten half in denen er besonders unter Druck stand. Seine Stiftung, die auch von Rotary Clubs unterstützt wird, plant in den nächsten Jahren 100 weitere Zentren in Indien zu eröffnen und nach Australien zu expandieren.

Breakout-Sessions zum Thema "Leadership"


Um "Leadership" und Führungsverantwortung ging es auch während der Breakout-Sessions am zweiten Tag. So sprach Maya Ajmera, Gewinnerin des Rotary Foundation 2014 Global Alumni Service to Humanity Award, in einer der Einheiten u.a. darüber, wie durch unternehmerische und humanitäre Einsätze positive soziale Veränderungen angestoßen werden können.

Die Teilnehmer erfuhren mehr darüber, wie sie Bedürftigen helfen können, indem sie diesen Verantwortung übertragen und ihnen dadurch die Möglichkeit geben, sich selbst zu helfen.

Adam Ross und Ryan Hyland

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