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Buch der Woche

Wenn Sprachen sterben

Buch der Woche - Wenn Sprachen sterben
Das Cober von »Wenn Sprachen sterben« © C.H. Beck

In den nächsten hundert Jahren wird die Hälfte der rund 6000 Sprachen, die es noch auf der Welt gibt, verschwinden. Die meisten davon werden untergehen, ohne vorher dokumentiert zu werden. Nicholas Evans fragt nach dem Verlust, den dieser massive Sprachentod für die Menschheit bedeutet. Unser Buch der Woche.

27.06.2014

No volverá tu voz a lo que el persa
Dijo en su lengua de aves y de rosas,
Cuando al ocaso, ante la luz dispersa,
Quieras decir inolvidables cosas

Dein Mund wird das nicht wiedergeben,
was der Perser sprach, von Vögeln, von Rosen,
wenn du im Abend, ehe sich das Licht
verstreut, einige Dinge sagen möchtest (Borges 1982: 88)

Un viellard qui meurt est une bibliothèque qui brûle.

Ein sterbender alter Mann ist wie eine brennende Bibliothek.
(Amadou Hampaté, Rede vor der UNESCO, 1960)

Während ich diese Zeilen schreibe, ist Pat Gabori, Kabararrjingathi bulthuku, 1 einer von nur acht noch lebenden Sprechern des Kayardild, der Sprache der Einheimischen von Bentinck Island im australischen Queensland. Dieser alte, seit vier Jahrzehnten blinde Mann wurde mit der restlichen Welt so spät bekannt, dass er niemals gesehen hat, wie man in einem Auto sitzt. Und so sitzt er im Schneidersitz im Auto, mit dem Rücken zur Fahrtrichtung, als säße er in einem Ruderboot. Vielleicht hat seine Erblindung ihm dabei geholfen, die Welt, in der er aufwuchs, umso lebendiger in Erinnerung zu behalten. Er spricht gerne stundenlang über spirituell bedeutsame Orte auf Bentinck Island, über Heldentaten bei der Jagd, komplexe Stammesgenealogien und Streitereien über Frauen. Manchmal unterbricht er seine Erzählung und verfällt in einen Gesang. Durch seine profunde Kenntnis in stammesrechtlichen Angelegenheiten wurde er zu einem wichtigen Sachverständigen in einem kürzlich ausgetragenen Rechtsstreit mit der australischen Regierung, bei dem es um die Anerkennung von traditionellen Seerechten ging. Allerdings verstehen immer weniger Menschen seine Geschichten.

Kayardild war nie eine große Sprache. Selbst zu seiner Blütezeit gab es wohl nie viel mehr als 150 Sprecher, und als Pat mich 1982 mit dieser Sprache bekannt machte, waren es weniger als 40, von denen alle schon mittleren Alters oder älter waren.

Das Schicksal dieser Sprache wurde in den 1940er Jahren besiegelt, als Missionare die gesamte Bevölkerung von Bentinck Island evakuierten und in die Missionsstation von Mornington Island, etwa 50 km nordwestlich ihrer angestammten Heimat, umsiedelten. Zum Zeitpunkt dieser Umsiedlung sprachen alle Bewohner nur Kayardild, aber von jenem Tage an sollte kein Kind mehr jemals die Stammessprache vollständig erlernen. Aus der ersten dunklen Dekade überlebte kein Kind – die Geschwisterbande, durch die ein Kind zuvor die Sprache an ein anderes weitergegeben hatte, waren unterbrochen. Die Regeln, die in den Missionsschlafsälen herrschten, schrieben für den Großteil des Tages die Trennung von Kindern und Eltern vor, und sie sahen Strafen vor für alle Kinder, die beim Sprechen von Ureinwohnersprachen ertappt wurden.

Kayardild ist eine Sprache, über die wir im Laufe dieses Buches mehr erfahren werden, und sie stellt viele gängige Lehrmeinungen darüber infrage, was eine mögliche menschliche Sprache ist. In einem berühmten Aufsatz über die Entstehung von Sprache behaupteten die Psycholinguisten Steve Pinker und Paul Bloom beispielsweise, dass «keine Sprache Nominalaffixe zum Ausdruck von Tempus benutzt»2 (Tempus meint den grammatischen Ausdruck von Zeit). Diese angebliche Einschränkung steht ganz im Einklang mit Noam Chomskys Universalgrammatik, die in solchen Beschränkungen eine für Kinder unerlässliche Hilfe sieht. Sie erlaubt es ihnen nämlich, die Zahl der möglichen Hypothesen bei der Abstraktion einer Grammatik aus den Äußerungen ihrer Eltern zu begrenzen. Doch Kayardild schert sich nicht um diese angebliche Unmöglichkeit und drückt Tempus sowohl an Nomen als auch an Verben aus. Wenn man etwa «er sah (die) Schildkröte» auf Kayardild sagen will, heißt das niya kurrijarra bangana. Man drückt die Vergangenheit am Verb kurrij ‹sehen› mit -arra aus, aber ebenso am Nomen mit -na. Setzt man diesen Satz ins Futur, also ‹er wird (die) Schildkröte sehen›, dann heißt das niya kurriju bangawu, wobei das Tempus Futur wieder am Verb (-u) und am Nomen (-wu) markiert wird. (rr ist hier ein gerolltes r wie in vielen süddeutschen Dialekten oder im Italienischen, und das j spricht sich wie der Anfangslaut im Wort Dschungel).3

Dieses Beispiel macht deutlich, wie gefährlich es ist, auf der Basis einer dünnen Datengrundlage, die das wahre Ausmaß der sprachlichen Vielfalt auf der Welt unberücksichtigt lässt, von sprachlichen «Universalien» zu sprechen. Wenn man objektiv darüber nachdenkt, dann ist das System im Kayardild gar nicht so absurd.4 Das Tempus verortet das gesamte Ereignis auf der Zeitachse, die Akteure genauso wie die Handlung, die durch das Verb ausgedrückt wird. Die Zeitenlogik, die von den Logikern des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde, wendet ihre Tempusoperatoren auf Propositionen in ihrer Gänze an, inklusive der Informationen, die im Deutschen von Verben und Nomen ausgedrückt werden. Die Tempusmarkierung nach Art des Kayardild zu verteilen entspricht also genau diesem «propositionalen Skopus» von Tempus.

Doch Kayardild zu erlernen heißt nicht nur, Herausforderungen einer Grammatik zu bewältigen, die angeblich in keiner menschlichen Sprache vorkommen können. Es heißt auch, die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen. Versuchen Sie doch einmal, die östliche Buchseite auf Ihrem Schoß ein bisschen weiter nach Norden zu bewegen. Wahrscheinlich müssen Sie dazu Ihr Gehirn in einer etwas ungewohnten Weise anstrengen, bevor Sie diese Anweisung befolgen können. Wenn Sie jedoch Kayardild sprächen, würden sich die meisten der von Ihnen geäußerten Sätze in dieser Weise auf Himmelsrichtungen beziehen, und Sie wären in der Lage, dieser Aufforderung sofort und genau nachzukommen. Pat Gabori ist über achtzig, und die jüngsten Menschen, die Kayardild fließend beherrschen, sind auch schon über sechzig. Das macht es unwahrscheinlich, dass im Jahre 2042, wenn sich die Umsiedlung der Kaiadilt von Bentinck nach Mornington Island zum hundertsten Mal jährt, auch nur ein einziger Sprecher am Leben sein wird. Binnen eines einzigen Menschenalters wird also eine einzigartige und faszinierende Sprache vom einzigen Idiom seines Volkes zu einem stummen Hirngespinst der Vergangenheit geworden sein.

Wenn man von Bentinck Island achthundert Kilometer weit nach Nordwesten reist, dann kommt man nach Croker Island im Northern Territory von Australien. Dort war ich 2003 bei der Beerdigung von Charlie Wardaga, meinem Lehrer und Freund, den ich meinen älteren Bruder nannte. Die Beisetzung war eine chaotische Angelegenheit. Wochen waren vergangen seit seinem Tod und der Ankunft von Trauernden, Musikern und Tänzern aus vielen umliegenden Stämmen. Die ganze Zeit über hatte sein Leichnam in einem westlichen Holzsarg gelegen, unter einem Dach aus Ästen, das mit roten Wimpeln geschmückt war, nach einem Brauch, der von den Makassaren, weitgereisten indonesischen Seefahrern, übernommen worden war. In der Hitze am Ende der Trockenzeit hatte der Tote eine wachsende Zahl von Fliegen angezogen. Als wir alle ankamen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen, wartete seine trauernde Ehefrau unter dem Dach, während wir mit einem Messer, das auf dem Sarg lag, auf unsere Köpfe einhieben, um unserem Schmerz Ausdruck zu verleihen und ihm so gleichzeitig Linderung zu verschaffen.

Später, als die Männer schweigend Charlies Grab aushoben, musste man die alten Frauen davon abhalten hineinzuspringen. Dann wich die eindringliche, schneidende traditionelle Musik christlichen Kirchenliedern, die der Besinnung und Akzeptanz förderlicher waren. Mit diesem alten Mann begruben wir aber nicht nur einen Stammesältesten, der für das Leben und Überleben dieser kleinen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung war. Wir begruben auch das letzte Gehirn, dessen ausgedehnte Windungen einige Sprachen der Region beherbergten, die seither ausgestorben sind: Ilgar, die Sprache seines eigenen Mangalara-Clans, aber auch Garig, Manangkardi und Marrku, dazu weiter verbreitete Sprachen wie Iwaidja und Kunwinjku. Es war uns zwar vor seinem Tod gelungen, wenigstens einen winzigen Teil dieses Wissens zu Tage zu fördern und in Form von Ton- und Bildaufnahmen oder Notizen für die Nachwelt zu erhalten, doch hatte unsere Arbeit insgesamt zu spät begonnen. Als ich Charlie 1994 kennenlernte, war er schon ein alter Mann, den zunehmende Schwerhörigkeit und eine eingeschränkte körperliche Bewegungsfähigkeit plagten. Die Arbeit hatte gerade erst begonnen, und manche Sprachen, wie etwa das Manangkardi, waren schon so in den Hintergrund geraten, dass ihnen kaum Beachtung geschenkt wurde.

Der Verlust eines solch kundigen und erfahrenen Verwandten beraubte seine Kinder und andere Mitglieder seines Clans ihrer letzten Möglichkeit, die eigene Sprache zu lernen und damit das komplette Stammeswissen, das in ihr seinen Ausdruck fand: Ortsnamen, die bestimmte Strandabschnitte exakt bezeichneten, Beschwörungsformeln, um Schildkröten an die Wasseroberfläche zu locken, oder die sinnträchtigen Zeilen des Seemöwen-Liederzyklus, den Charlie selbst bei vielen Beerdigungen gesungen hatte. Für mich als Sprachwissenschaftler hinterließ dieser Verlust einen Haufen ungelöster Fragen. Manche davon können für andere Sprachen noch beantwortet werden, etwa für Iwaidja oder Mawng, die mit jeweils rund 200 Sprechern relativ «große» Sprachen sind. Andere jedoch waren in höchstem Maße auf die Sprachdaten des Ilgar oder des Marrku angewiesen.

Das Gefühl der Verzweiflung darüber, was sowohl den einzelnen Sprachgemeinschaften als auch der Wissenschaft durch das Verstummen solch faszinierender Sprachen verloren geht, hat mich dazu veranlasst, dieses Buch zu schreiben. Meine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit diesem Thema habe ich vor allem anhand von bedrohten Ureinwohnersprachen Australiens gemacht, doch werden auch viele andere kleine Sprachgemeinschaften auf der ganzen Welt durch ähnliche Tragödien vernichtet.

Der Tod von Sprachen war natürlich immer schon Teil der Menschheitsgeschichte. Allerdings weisen Sprachen heute eine weitaus höhere Sterberate auf, so dass wir wahrscheinlich bis zum Ende dieses Jahrhunderts den Verlust von über der Hälfte der derzeit gesprochenen 6000 Sprachen beklagen werden.5 Den zuverlässigsten aktuellen Schätzungen zufolge stirbt alle zwei Wochen irgendwo auf der Welt der letzte Sprecher oder die letzte Sprecherin einer sich bereits am Verstummen befindenden Sprache. Dies hat zur Folge, dass niemand mehr in die sprachliche Gedankenwelt eintauchen wird, die Generationen von Sprechern erschaffen haben. Es bedeutet aber auch, dass man niemals wieder den Klang dieser Sprachen hören wird, es sei denn auf einer Aufnahme, und man wird auch nicht mehr in der Lage sein, eine Übersetzung zu überprüfen oder jemanden zur Funktionsweise dieser Sprachen zu befragen.

Jede Sprache erzählt uns eine andere Geschichte. Tatsächlich verfügt jede Sprache, wenn sie richtig dokumentiert wird, über ein ganz eigenes Bibliotheksregal voll mit Grammatiken, Wörterbüchern, botanischen und zoologischen Enzyklopädien sowie Sammlungen von Liedern und Geschichten. Aber die Sprache an sich führt immer auch ein Doppelleben, das sich zwischen «da draußen» in der Sprechergemeinschaft und «da drinnen» in den einzelnen Köpfen abspielt, die ja ständig über das gesamte Wissen verfügen können müssen, um die Sprache zu benutzen und sie dann wiederum anderen beizubringen. Und manchmal passiert es dann, dass das gesamte Wissensgebäude einer von mündlicher Kommunikation und Weitergabe bestimmten Kultur in unhörbarer und unsichtbarer Form im Gedächtnis des letzten noch lebenden Sprachzeugen ruht. Dieses Buch handelt von all dem, was verloren geht, wenn wir solch einen Menschen begraben, und davon, was wir tun können, um so viel wie möglich von diesem Wissen in eine dauerhafte Form zu bringen, damit es an zukünftige Generationen weitergegeben werden kann.

Die Sprachen der Welt sind so unterschiedlich, dass es manchmal nur eine Sprache gibt, die den Schlüssel zu einem bestimmten Menschheitsrätsel birgt. Allerdings wissen wir nicht im Voraus, welche Sprache die Antwort auf welche Frage in sich trägt. Und in dem Maße, in dem die Sprachwissenschaft sich fortentwickelt, vermehren sich auch die Fragen, auf die wir Antworten suchen.

Das Wissen, das sich in den Köpfen von Pat Gabori und Menschen wie ihm auf der gesamten Welt bewahrt, festzuhalten stellt eine wahre Herkulesaufgabe dar. Die Information, die man pro Sprache abbilden muss, ist in ihrer Komplexität vergleichbar mit dem menschlichen Genom. Aber im Gegensatz zum menschlichen Genom oder den fassbaren Resultaten menschlicher Zivilisationsleistungen, die von Archäologen untersucht werden, gehen Sprachen unter, ohne materielle Spuren zu hinterlassen, wenn nicht – wie das in seltenen Fällen der Fall ist – ein Verschriftlichungssystem entwickelt wurde. Als wahrnehmbare Strukturen existieren sie nur als vergängliche Laute oder flüchtige Bewegungen. Die klassische Aufgabe eines deskriptiven Sprachwissenschaftlers besteht darin, dieses Wissen durch eine Kombination aus systematischer Befragung und der Aufnahme und Transkription der Texte, die der Sprecher oder die Sprecherin von sich gibt, zumindest in einer Trias aus Grammatik, Texten und Wörterbuch zusammenzufassen. In zunehmendem Maße wird dieser Prozess ergänzt durch Audio- und Videoaufnahmen, die zusätzliche Informationen über Intonation, Gestik und Kontext festhalten. Aber obwohl Linguisten, die Sprachen dokumentieren, heute in ihren Zielen über das hinausgehen, was die meisten ihrer Forscherkollegen vor hundert Jahren anstrebten, können wir immer noch nur einen Bruchteil des Wissens einfangen, das ein jeder Sprecher in seinem Kopf hat. Schlimmer noch: Dieses Wissen kann womöglich niemals dem Gehirn dieses Sprechers entlockt werden, weil die Zahl der kompetenten Sprecher zu sinken beginnt oder weil vielleicht niemand darauf kommt, die entscheidenden Fragen zu stellen.

Dieses Buch thematisiert das gesamte Spektrum dessen, was wir verlieren, wenn Sprachen sterben. Es erklärt, warum uns das etwas angeht und welche Fragestellungen und Techniken unsere Reaktionen auf diesen drohenden Kollaps menschlicher Wissenssysteme bestimmen sollten. Ich glaube, dass diese Fragen nur dann vernünftig angegangen werden können, wenn wir der Untersuchung von fragilen Sprachen und den vergessenen Geschichten von Völkern, die geräusch- und spurlos auf dieser Welt lebten, ohne ihre Worte Stein oder Pergament anzuvertrauen, ihren rechtmäßigen Platz im großen Konzert der menschlichen Ideengeschichte einräumen. Und weil wir dieser Herausforderung nur durch eine konzertierte Aktion von Sprachwissenschaftlern, den Sprachgemeinschaften selbst und Nichtfachleuten gewachsen sind, habe ich versucht, dieses Buch so zu schreiben, dass es all diese Lesergruppen anspricht.

Die digitale Revolution hat zur Folge, dass Sprachwissenschaftler in Ton und Bild heute mehr aufnehmen und analysieren können als je zuvor – und das noch dazu mit außerordentlicher Genauigkeit – und dass sie diese Daten mit Methoden archivieren können, die vor einer Generation noch unvorstellbar waren. Gleichzeitig jedoch zeigt die Wissenschaftsgeschichte, dass gute linguistische Beschreibungen von den entscheidenden Fragen der Sprachwissenschaftler genauso abhängen wie von den Methoden und der technischen Ausrüstung, die sie für die Feldforschung mitbringen.

Man könnte auch sagen: Man hört nur, was man zu hören hofft, und man hofft, nur das zu hören, über das man etwas herausfinden will. Das Ziel dieses Buches ist eine Bestandsaufnahme dessen, über das wir etwas herausfinden sollten, während wir den letzten Worten der unzähligen Sprachen lauschen, die überall um uns herum langsam verstummen, quer durch das gesamte Gebiet der «Logosphäre», wie Mike Krauss es genannt hat: Wie die «Biosphäre» die Summe aller lebenden Spezies und aller ökologischen Zusammenhänge auf der Erde ist, so ist die Logosphäre das riesige Weltreich der Wörter, der Sprachen, die sie bilden, und der Verbindungen zwischen ihnen.

Nicholas Evans: Wenn Sprachen sterben – und was wir mit ihnen verlieren. C.H. Beck, München 2014. 416 Seiten, 29,95 Euro. Der Auszug stammt von den Seiten 7 bis 13.