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Vor der RI-Convention 2016

Young Leader Summit in Seoul

Vor der RI-Convention 2016 - Young Leader Summit in Seoul
Ein Teil der deutschen Delegation auf dem ersten Young Leader Summit der rotarischen Geschichte © Christian Guttendörfer

Klimawandel, Bildung, Gesundheit – Wie können diese Herausforderungen in der Zukunft angegangen werden? Das diskutierten die Young Generations der rotarischen Familie bei der RI-Convention in Seoul auf einem eigenen Treffen.

30.05.2016

Im Rahmen der Rotary-Weltkonferenz ins Seoul startete gestern der erste Young Leader Summit, kurz YLS. Distrikte aus der ganzen Welt schickten Junge Global Leader in das Land der Morgenstille um sich gemeinsam über Ideen und Projekte auszutauschen und um zu netzwerken. Von den 700 Teilnehmern, zu denen neben Mitgliedern der rotarischen Familie auch andere Engagierte 18- bis 35-Jährige zählen, wurden 32 aus deutschen Distrikten entsendet.

Begrüßt wurden die Jungen Leader am Freitagmorgen mit einer Mischung aus traditioneller und moderner Trommelkunst. Im Anschluss klärten Top-Speaker, wie Abenteurer Adrian Hayes oder der koreanische Botschafter der EU, über die größten Herausforderungen der heutigen Zeit - Klimawandel, Bildung und Gesundheit - auf. Themen, in denen sich die rotarische Familie besonders engagiert. Die Beiträge fokussierten sich dabei auf die Nachhaltigkeit und den Mehrwert der Global Citizenship zum Angehen der gestellten Aufgaben. „Viele können heute nicht dabei sein, weil ihre Visa nicht rechtzeitig angekommen sind“, stellte ein Teilnehmer aus Simbabwe treffend die größte Hürde des Global Citizenship dar.

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RI-Präsident Ravi Ravindran ließ es sich nicht nehmen, die
Teilnehmer aus über 40 Ländern persönlich zu begrüßen.

Innovative Beispiele von Projekten einzelner, die mit der Unterstützung von Rotary umgesetzt werden konnten und sich mittlerweile großem Erfolg erfreuen, sollten die YLS-ler inspirieren selber aktiv zu werden und sich nicht zu scheuen hinter den eigenen Ideen zu stehen.

Ein besonderes Highlight waren die Videopräsentationen der Teilnehmer aus den Distrikten. In einem vorher angekündigten Wettbewerb sollten diese beschreiben, was ein „Geschenk für die Welt“ für sie bedeutet. Mit ihrem Video über die Kleinigkeiten im Leben, konnte Jasmin Nimar aus dem Distrikt 1842 in Deutschland die Jury überzeugen und gewann den ersten Preis. (Congratulations! - die Redaktion) Doch auch jedes andere der präsentierten Videos erzählte die Geschichte eines einzigartigen Projektes, einer Idee oder einer originelle Lösungen für landesspezifische Probleme. Der Südkoreaner David Min-Kyeu Kim dichtete sogar ein eigenes Lied.

Da zur Völkerfreundschaft auch das gegenseitige Kennenlernen der Kulturen gehört, informierte das gastgebende Land die Gipfelteilnehmer mit interessanten Kurzvideos und einem kleinen Theaterspiel in traditioneller Kleidung gekonnt über seine Geschichte, Sprache und Kunst. Für die koreanischen YLS-ler war besonders der Auftritt der K-Pop (Korean-Pop) Band „G-friend“ ein absoluter Höhepunkt. So bekamen die internationalen Gäste das Leben im modernen Korea hautnah mit.


Im Rahmen der Veranstaltung brachte das gastgebende Land den Jungen Leadern seine Kultur und Geschichte gekonnt nahe.


Beim gemeinsamen „Standing-Dinner“, einem Abendessen im Stehen, konnten sich die jungen Leute über die Inspirationen des Tages austauschen. „Ich bin auf jeden Fall beim Brunnenprojekt in Afrika dabei! In vier Jahren kriegen wir das Geld schon zusammen und vielleicht komme ich auch persönlich, um Brunnen zu graben.“ - „Rotaract KidsCamp? Wir organisieren etwas Ähnliches über zwei Tage in unserem Club. Habt ihr schon diesen Trick ausprobiert, um Vertrauen unter den Kindern aufzubauen?“ - Das ist ein Ausschnitt der zahlreichen Gespräche, die bis spät in den Abend anhielten.


Ein erfolgreicher, inspirierender Tag für alle.


Danach fanden sich zumindest die deutschen Teilnehmer auf der Rotaract Pre-Convention ein, um noch mehr zu netzwerken und sich auszutauschen.

Friederike Schäkel