https://rotary.de/saubere-toiletten-fuer-schueler-in-sri-lanka-a-1415.html
Langenhagen-Wedemark

Saubere Toiletten für Schüler in Sri Lanka

Langenhagen-Wedemark - Saubere Toiletten für Schüler in Sri Lanka
Erfolgreiche Zusammenarbeit von Rotary und der Sri-Lanka-Arbeitsgemeinschaft Isernhagen

Charter-Jubiläum: Der RC Langenhagen-Wedemark ermöglicht 4000 Schülern neue Sanitäranlagen.

Ralf Leineweber17.09.2012

Die Förderung eines besonderen Projektes hat sich der sonst vor allem vor Ort aktive RC Langenhagen-Wedemark anlässlich seines 25-jährigen Bestehens zum Ziel gesetzt. Die Wahl fiel dabei auf eine Zusammenarbeit mit dem Verein Sri-Lanka-Arbeitsgemeinschaft Isernhagen (SLAGI), die der Verbesserung der sanitären Bedingungen an zwei Schulen in Sri Lanka dient. Zu den Kernbestandteilen dieser Kooperation gehört das Aufbringen von insgesamt knapp 22.000 Euro in Form eines Matching Grants gemeinsam mit dem RC Wattala (Sri Lanka). Den Löwenanteil davon tragen die Langenhagener Rotarier, den Rest steuern der Club in Wattala, der vor Ort auch die reibungslose Umsetzung der Baumaßnahme gewährleisten soll, sowie Rotary International bei.

Mit dem Geld sollen zwei moderne Toiletteneinrichtungen für zwei ländliche Schulen in dem asiatischen Land entstehen. „Dadurch werden etwa 4000 Schüler endlich sanitäre Bedingungen bekommen, wie sie sich diese schon lange wünschen“, so Präsident Werner Krausnick. Abgeschlossen sein soll die Baumaßnahme innerhalb von sechs Monaten. Wenn sich im März 2013 eine Schülergruppe im Rahmen der Sri-Lanka-AG auf den Weg nach Asien begibt, ist die Besichtigung der dann hoffentlich fertiggestellten Toilettenbauten vor Ort fest eingeplant.

Die Schulleiterin des Gymnasiums Isernhagen, Elke Wolff, Vorstandsmitglied bei SLAGI, freut sich über die Zusammenarbeit mit den Rotariern: „Für viele sind die in Schwellenländern den dortigen Schülern zur Verfügung stehenden Toilettenanlagen kaum vorstellbar. Sie sind – besonders für die Mädchen – oft so miserabel, dass die Schüler extra wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, um möglichst nicht die Toiletten benutzen zu müssen.“ Mit der Folge, dass es zu gesundheitlichen Schäden komme.