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Rotary-Kanal auf Youtube

Wie Rotarier zu Videoreportern werden

Rotary-Kanal auf Youtube - Wie Rotarier zu Videoreportern werden
Das Logo von eRotary Global TV. © eRotary Global TV

Seit Anfang 2013 gibt es eRotary Global TV, einen Youtube-Kanal für rotarische Videos. Der Rotary Club Berlin-Global eClub steuert das Projekt und lädt alle Rotarier zum Mitmachen ein.

06.12.2013

Die Idee geisterte schon länger in Florian Gottschalls Kopf herum, das Konzept stand auch, nun ist eRotary Global TV Anfang dieses Jahres gestartet. Der Kanal auf dem Portal Youtube zeigt Videos mit rotarischem Bezug – und Wiedererkennungswert. Egal ob Interview, Konferenz-Ankündigung oder Kurz-Report – alle Videos erscheinen im Rotary-TV-Gewand.

 

Florian Gottschall vom Rotary eClub Berlin-Global ist der Kopf und Macher hinter dem Projekt. Stemmte er es zunächst allein, hat sich mittlerweile ein größeres festes Team um eRotary Global TV gebildet. Die Idee ist simpel und genial zugleich: Inhalte aus Treffen, sozialen Projekten und andere Aktivitäten der Rotarier kombiniert eRotary Global TV mit  Werbung, die auf dem Youtube-Kanal geschaltet wird. Die Videos anzuschauen, ist kostenlos, doch jeder Klick bedeutet eine Spende: So sammelt das Team hinter Rotary Global TV Geld für End Polio Now.

 

„Jeder kann mitmachen“, sagt Florian Gottschall. Und Mitwirken bedeutet in diesem Fall nicht nur, sich die Videos anzusehen, sondern die Möglichkeit, eigene Videos zu erstellen und in den Kanal hochzuladen. Der Rotary eClub stellt dafür eine kostenlosen Zugang zu einem System zur Verfügung, in das Videomaterial in wenigen einfachen Schritten hochgeladen werden kann. Am Ende des Prozesses, der nicht einmal zehn Minuten dauert, ist ein Clip entstanden, der wie alle anderen im typischen Gewand erscheint. „So sollen möglichst viele Videos produziert werden“, sagt Florian Gottschall. Denn so kann einerseits die Vielfalt von Rotary deutlich werden. Andererseits gilt das Prinzip: Je mehr Clips sich in dem Kanal befinden, desto mehr Spenden können auch zusammenkommen.

 

Florian Gottschall kennt sich aus in der digitalen Welt, er arbeitet als Social-media-Berater, in seiner Freizeit bloggt er übers Segeln. Doch genauso viel Wissen wie der Initiator selbst braucht es nicht, um im Videoportal mitzuwirken. Außerordentliches Equipment ist nicht notwendig. „Ein Smartphone mit Videofunktion und integriertem Mikrofon reicht“, sagt Florian Gottschall. Wer dann noch einen aktuellen Browser und Wlan benutzt, ist bestens aufgestellt. Beherzigen sollten diejenigen, die mitmachen wollen, dass das Video nicht allzu lang wird. „Eine bis drei Minuten reichen völlig aus“, sagt Florian Gottschall.  

 

Das Team hat schon viele Videos produziert. Das bisher größte Projekt ist um das Peace Forum in Berlin entstanden: Dort fingen zwei Kamerateams die Stimmung ein und führten Interviews, ein Beispiel gibt es hier. Nun bereitet sich eRotary Global TV langsam aber stetig auf das nächste Großprojekt vor: Den Weltkongress in Sydney.


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