Hockenheim - Zwei „Tage für kleine Forscher“ im Pumpwerk

"Man sieht sie gar nicht und doch ist sie da." - An der Station Luft lernten die Kinder jede Menge über unsere unsichtbare Umgebung. © RC Hockenheim (alle Fotos)

17.02.2017

Hockenheim

Zwei „Tage für kleine Forscher“ im Pumpwerk

Vorschulkinder forschten und experimentierten bei den "Tagen für kleine Forscher" und lernten eine Menge über Luft und Wasser - organisiert vom RC Hockenheim.

 

Mit Hilfe von Lupen beobachteten die Kinder an der Station „Zuckerbilder“ die Effekte, die durch mit Farben und Wasser beträufelte Zuckerwürfel entstehen.
Die Lupe war eines der wichtigsten Hilfsmittel der kleinen Forscher - sie zeigte zum Beispiel, welche „Bilder“  durch mit Farbe und Wasser beträufelte Zuckerwürfel entstehen können.

An den beiden „Tagen der kleinen Forscher“, zu denen der Rotary Club Hockenheim ins Pumpwerk eingeladen hatte, nahmen 180 Vorschulkinder aus den acht Hockenheimer Kindergärten teil. Unter der Leitung von Studienrätin Eva Schlobat hatte die Abschlussklasse 2BKSP2 der angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Louise-Otto-Peters-Schule Hockenheim Experimente aus den Bereichen „Luft“ und „Wasser“ vorbereitet. Im Pumpwerk hatten sie dazu gemeinsam mit mit anderen angehenden Sozialspädagogen Forscherstationen aufgebaut, an denen sie die Kinder zum Experimentieren anleiteten und begleiteten. Die Klassenlehrerinnen Stefanie Weber und Silke Weiß unterstützten bei Organisation und Durchführung. „Als regionaler Partner der bundesweit engagierten Stiftung 'Haus der kleinen Forscher'“, erklärte Eva Schlobat, „hat sich unsere Schule dieser Aufgabe gerne gestellt.“

Ein Forscherdiplom für jedes Kind

Vor dem Forschen erhielt jedes Kind zunächst einen auf seinen Namen ausgestellten Forscherpass mit den Symbolen der Forscherstationen. Sobald es eine Forscherstation absolviert hatte, wurde dies auf dem Forscherpass vermerkt. Am Ende des Forscherkurses gab es ein „Forscherdiplom“, das jedes Kind  als „kleinen Forscher“ auswies. Doch bis es die Urkunde in Händen hielt, musste es sich erst einmal an den Forschungsstationen orientieren und beweisen.

Faszinierende Effekte und Erkenntnisse

An der Station „Wasserblumen“ galt es, auf Papier gezeichnete Wasserblüten auszuschneiden, auszumalen und zur geschlossenen Blüte zu falten, um dann diese in einer Wasserschüssel wie durch Zauberkraft öffnen zu lassen.

Wie man durch geschicktes Blasen große und kleine Seifenblasenberge herstellen und den Farbverlauf bewundern kann, vermittelte die Station „Seifenblasen – Berge bauen“.

An der Station „Luft – unsichtbar und doch vorhanden“ ging es um tauchende und schwimmende und dabei trocken bleibende Gummibärchen sowie um Teelichter, die beim Eintauchen in Wasser nicht erlöschen.

Mit Hilfe von Lupen beobachteten die Kinder an der Station „Zuckerbilder“ die Effekte, die durch mit Farben und Wasser beträufelte Zuckerwürfel entstehen.

Schließlich erforschten die Kinder an der Station „Das geheimnisvolle Schwarz“, wie mit Hilfe von ein paar Tropfen Wasser verborgene Farben aus schwarzen Stiften hervorzulocken und sichtbar zu machen sind.

Mit Hilfe von Lupen beobachteten die Kinder an der Station „Zuckerbilder“ die Effekte, die durch mit Farben und Wasser beträufelte Zuckerwürfel entstehen.
"Da ist ja nicht nur Schwarz..." - verborgene Farben wurden an einer der Stationen sichtbar.

Den frühkindlichen Forscherdrang wecken

Das mit den Forschertagen verfolgte Ziel des Rotary Clubs verdeutlichte dessen Präsident Uwe Huss: „Wir möchten den frühkindlichen Forscherdrang fördern sowie das Interesse für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Fragestellungen bei den Kindern wecken.“  Mit diesem Ansinnen stießen die Rotarier bei allen Hockenheimer Kindergärten erneut auf eine große Resonanz, ist doch diese Thematik auch für sie von großem Interesse. So boten die beiden Forschertage den Vorschulkindern neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und nahezu fünfzig Schülerinnen und Schülern der Louise-Otto-Peters-Schule praktische Beispiele im Umgang mit Kindergartenkindern. Uwe Huss: „Eine Win-Win-Situation für beide Seiten.“

Am Ende der Forschertage lobte der Clubpräsident das tolle Engagement der Peters-Schule und dankte den Lehrerinnen sowie den angehenden Erzieherinnen und Erziehern herzlich. Sein Dank galt aber auch dem rotarischen Freund Gustav Schrank, der die Tage der kleinen Forscher erneut koordiniert und begleitet hatte sowie dem Pumpwerk-Team für die Bereitstellung der Räume.

Gustav Schrank
RC Hockenheim

Rotary Magazin 9/2017

Rotary Magazin Heft 9/2017

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