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Distrikt 1830

Charlie Chaplins moderne Zeiten

Distrikt 1830 - Charlie Chaplins moderne Zeiten
Die Produktion von Getriebeplatten für LKWs bei der Firma ElringKlinger © Foto: Elring/Klinger

Der RC Reutlingen-Tübingen beschäftigt sich in acht Veranstaltungen intensiv mit der Industrie 4.0.

Frieder Abele01.05.2017

Champions, Weltmarktführer, Spitzenforschung, umfassendes Expertenwissen und all das gepaart mit schwäbischem Ingenieurwesen – der Präsident des von Universität und Mittelstand geprägten Clubs RC Reutlingen-Tübingen Klaus Metzger berichtet begeistert von der „Reise“ seines Clubs durch die Welt der Industrie.

Unter dem Motto „Modern Times nach Charlie Chaplin – Industrie 4.0“ befasst sich der Club noch bis Ende dieses rotarischen Jahres mit den aktu­el­len Entwicklungen in verschie­denen Branchen der Industrie, vorgestellt von Rotariern des Clubs oder der Region.

Um Big Data ging es zum Beispiel bei der Bosch Connec­­ted Devices and Solutions – Markus Schmidt (RC Reutlingen-Tübingen-Süd) bot die Mög­lichkeit, das von der Robert Bosch GmbH ins Leben gerufene Start-up zu erleben.

Dessen Clubfreund Michael Rampf referierte über die Rampf-Gruppe als Weltmarktführer für Kunststoffverarbeitung. Dabei spiele nicht nur schneller Datenverkehr eine Rolle, sondern auch die Bildung von Teams, die in hoher Eigenverantwortung und enger Verflechtung mit dem Kunden Systemlösungen entwickeln, so Metzger.

Ideen für Fragen von morgen
Raymond Chow (RC Sindelfingen), Daimler AG, berichtete über das neue internationale Gründerprojekt Startup Autobahn im Zentrum deutscher Ingenieurskunst zur Schaffung neuer Innovationsquellen, denn „der neue Treibstoff der Wirtschaft, das neue Öl sind die Daten aller am digitalen Leben Teilnehmenden“.

Weitere Programmpunkte: Herbert Klaeren (RC Reutlingen-Tübingen), Professor em. für Informatik, klärte über die Gefahren der allumfassenden Vernetzung auf, ein Besuch in der Hochschule Reutlingen als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis, Referate von Stefan Wolf (RC Reutlin­gen-Tübingen-­Nord), Vor­stands­vorsitzender der Firma ElringKlinger in Dettingen, dessen Unternehmen Antworten auf die Fragen von E-Mobi­­li­tät, Vernetzung 4.0, flexibler Arbeitszeit und Logistik gefunden hat, lange bevor sich die Öffentlichkeit dafür interessiert hat, sowie abschlie­ßend von Jürgen Eißmann (RC Mün­singen), dessen Eissmann-­Automotive Deutschland für ihre Innenausstattung und Interieur-Designs bei Nobelmarken wie Bentley oder Rolls-­Royce bekannt ist.

Frieder Abele, geboren 1951, ist ausgebildeter Diplomingenieur (TH). Als
selbständiger Bauingenieur betrieb er viele Jahre lang ein Unternehmen, das sich mit dem Bau von schlüsselfertigen Häusern beschäftigte, darunter zahlreiche Kindergärten und Schulen. Inzwischen übernimmt Abele nur noch kleine Bauaufgaben, um sich meinen Hobbys - Rotary und Golfen - besser widmen zu können.