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Distrikt

Deutschland und der europäische Gedanke

Distrikt - Deutschland und der europäische Gedanke
Die Distriktkonferenz von D1930 fand am 26.Juni 2021 unter hohem technischen Aufwand im Karlsruher Konzertsaal als Hybridveranstaltung statt. © Ulrike Vogt (alle Fotos)

„Wir müssen uns immer wieder neu erfinden und das geht nur, wenn die Zahnräder ineinandergreifen“ – mit diesen Worten eröffnete Bernd-Dieter Gonska, Governor 2020/21 die Hybrid-Distriktkonferenz.

Ulrike Vogt01.08.2021

"Rotary eröffnet Möglichkeiten, das Rad dreht sich weiter! Wir müssen uns immer wieder neu erfinden und das geht nur, wenn die Zahnräder ineinandergreifen." Mit diesen Worten eröffnete Bernd-Dieter Gonska, Governor im rotarischen Jahr 2020/21 die Hybrid-Distriktkonferenz am 26.Juni 21 im Konzerthaus in Karlsruhe.

Ein kleinerer Kreis von ca. 20 Teilnehmern nahm vor Ort teil (natürlich geimpft, getestet oder genesen), weitere mehr als 150 Teilnehmer verfolgten die Veranstaltung vor ihren Bildschirmen zuhause.

Die Distriktkonferenz stand unter dem Thema: "Deutschland und der europäische Gedanke". Nach den Grußworten von Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister von Karlsruhe, Assistant Goverorin Britta Wirtz, RC Karlsruhe-Baden,  dem Karlsruher Rotaract Präsidenten, Falk Rosenauer und einer Videobotschaft von Weltpräsident Holger Knaack kamen ausgewiesene Experten zu Wort. 

Prof. Dr. Peter Huber, Richter des Bundesverfassungsgerichtes fragte: "Ist Europa eine Herausforderung für das deutsche Verfassungsrecht?"  Dr. Frank Bräutigam, Leiter ARD-Rechtsredaktion, gab einen Einblick in seinen Arbeitsalltag und sprach zum Thema "Die Medien, das BVerfG und der EuGH". Als dritter Referent stellte Prof. Dr. Dirk Wentzel, Jean Monnet-Lehrstuhl für Europäische Wirtschaftsbeziehungen die Frage: Wie werden sich die europäischen Wirtschaftsbeziehungen entwickeln oder steht der "Untergang des Abendlandes" bevor? Zusammenfassend sind sich alle drei Redner einig: Es geht letztlich darum, dass wir uns nicht nur vom europäischen Gedanken begeistern lassen, sondern auch die Prozesse kritisch begleiten. Es geht um ein Miteinander, um eine Kooperation der europäischen Mitgliedsstaaten und der Institutionen. Das sei ein Garant für Frieden und Wohlstand auf unserem Kontinent.

Sehr kreativ hatten 20 Clubs die Möglichkeit umgesetzt, ihre Clubprojekte im Rahmen eines Videowettbewerbes vorzustellen. Den 1.Platz erhielt der RC Ehingen-Donau-Alb: "Garten der Vielfalt", den 2. Platz der RC Karlsruhe-Baden: "Wasser und Licht" für Madagaskar und den 3. Platz der RC Karlsruhe-Fächerstadt: "Welcome as Friends". Alle Videos sind auf dem YouTube-Kanal des Distriktes veröffentlicht. Die Unterschiedlichkeit der Projekte und der Präsentation beweist einmal mehr: Rotary ist wirklich Vielfalt!

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Bernd-Dieter Gonska übergab sein Governoramt an Gerhard Wischmann.

Vor der Übergabe des Amtes an Gerhard Wischmann dankte Governor Bernd-Dieter Gonska seinem Team im Distrikt für die gute Zusammenarbeit. Stellvertretend für die zahlreichen Auszeichnungen mit dem Paul Harris Fellow seien hier die DICOs Roman Kuhn und Andreas Bock erwähnt, die im Zusammenhang mit der Einführung des neuen RO.CAS Außerordentliches geleistet haben.

Der neue Governor Gerhard Wischmann (Interview im Rotary-Magazin 7/21) möchte seinen Schwerpunkt auf den Klimaschutz und die Beseitigung der Coronaschäden im Distrikt legen.

Ulrike Vogt

Ulrike Vogt (RC Müllheim-Badenweiler) verheiratet, drei erwachsene Kinder, Musikerin (Musikhochschule Freiburg) und Musikpädagogin.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas Vogt leitet sie die Musical-Company-LMG und die daraus entstandene Initiative "Musik für den Frieden", ein Austauschprojekt von jungen russischen und deutschen Musicaldarstellern. Distriktreporterin im Distrikt 1930.