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DISTRIKT

Einstimmung auf das neue Amtsjahr

DISTRIKT - Einstimmung auf das neue Amtsjahr
Gruppenbild mit Gorvernorstafette und Trainern: die künftigen Präsidenten im Distrikt 1800 © Holger Bahl

„Rotary Serving Humanity“: Das Weltmotto für das rotarische Jahr 2016/17 hat Governor elect Friedel Eggelmeyer als Aufruf zur Bekämpfung von Fluchtursachen in den Mittelpunkt seiner am 1. Juli beginnenden Amtszeit gestellt. Er appellierte an die künftigen Clubpräsidenten, es ihm gleichzutun.

Ralf Leineweber23.03.2016

Das neue rotarische Jahr wirft seine Schatten voraus. 73 angehende Präsidenten haben sich in Nienburg/Weser beim obligatorischen Trainingsseminar, dem sogenannten PETS, auf ihre Amtszeit eingestimmt. Unterrichtet wurden sie von rund 30 Trainern, in der Regel Beiratsmitglieder des Distrikts 1800. Themenfelder waren Berufsdienst, Foundation, Internationaler Dienst, Jugenddienst und Öffentlichkeitsarbeit. Die Federführung lag in der Hand des künftigen Governors Friedel Eggelmeyer, der mit einem aktiven Unterstützerteam aus seinem Club RC Nienburg-Neustadt aufwarten konnte.

Außerdem diskutierten die Assistant Governors in sechs Regionsrunden mit den künftigen Präsidenten über Themen wie Clubgründungen, Mitgliedschaftsentwicklung und Integration von Flüchtlingen. Zu Letzterem läuft unter den 77 Clubs im Distrikt eine vom Gemeindienst-Ausschussvorsitzenden Friedrich Leffler initiierte Umfrage zur geleisteten oder geplanten Hilfe.

Auch der Schwerpunkt der am zweiten Tag durchgeführten Distriktversammlung für die Amsträger lag auf dem Thema Flucht und Migration. Hierzu überbrachte  der künftige Governor die Botschaft des RI-Präsidenten 2016/17, John F. Germ. Dessen Jahresmotto lautet "Rotary Serving Humanity". Eggelmeyer stellte Ziele vor und sprach über Möglichkeiten, die Ursachen von Flucht und Migration zu bekämpfen. Menschlichkeit und Frieden gehörten zusammen. „Wenn wir helfen, dienen wir dem Frieden“, sagte er.

Eggelmeyer stellte auch die Frage, ob es human sei, Flüchtlinge in die Kategorien "Kriegsflüchtlinge" und "Wirtschaftsflüchtlinge" zu unterteilen. Hilfe müsse auch da ansetzen, wo die Ursachen für die Flucht aus afrikanischen und asiatischen Ländern liegen. Passend zum Thema folgte im Anschluss ein Gesangsbeitrag mit Klavier mit dem Titel „All we need is Peace“. 

Im Hinblick auf die Mitgliedschaftsentwicklung wünschte sich Eggelmeyer die Gründung erster E-Clubs im Distrikt, um jüngere Altersgruppen für Rotary zu interessieren.

Holger Bahl

 

Ralf Leineweber
Ralf Leineweber ist Jahrgang 1965 und Rotarier seit 2006. Er arbeitet derzeit als Journalist und Chefredakteur bei der Celleschen Zeitung, Die Funktion des Distriktreporters für den Distrikt 1800 nimmt er seit 2008 wahr, Club-Internet-Beauftragter ist er seit 2009.